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Papst kritisiert Finanzspekulationen mit Lebensmitteln

20.06.2013
© Elena Schweitzer / fotolia.com

Papst Franziskus hat es als einen Skandal gegeißelt, dass viele Millionen Menschen in der Welt trotz einer ausreichenden Nahrungsmittelproduktion vom Hungertod bedroht seien. Er prangerte die Finanzspekulation als preistreibend auch bei den Nahrungsmitteln an.

International müsse mehr getan werden, um die Schere zwischen Arm und Reich nicht noch weiter werden zu lassen, sagte Franziskus am Donnerstag im Vatikan bei einer Audienz für die UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO). Guter Wille allein reiche nicht aus, schlimmer sei noch das Nichteinhalten von Hilfszusagen.

Derzeit beraten die EU-Finanzminister über neue Vorgaben zur Regulierung der Finanzmärkte. Auch die schädlichen Wetten auf die Preise von Agrar-Rohstoffen sollen begrenzt werden. Doch der Gesetzentwurf enthält folgenreiche „Schlupflöcher“, wie eine Analyse von foodwatch und der Entwicklungsorganisation Oxfam gezeigt hat. Die Spekulationsgeschäfte auf Kosten der Ärmsten gehen ungehindert weiter. foodwatch fordert, die exzessive Spekulation mit Nahrungsmitteln endlich wirksam einzudämmen!

(mit dpa)