Irrweg „Bio“-Energie

Irrweg "Bio"-Energie - Foto: foodwatch/Frank Weinert

Das ist das Problem

Während rund eine Milliarde Menschen auf der Welt hungern, landen Nahrungsmittel im Tank oder  Gasnetz. Der Anbau von Energiepflanzen zur Erzeugung von „Bio“-Energie steht in direkter Konkurrenz zum Anbau von Nahrungs- und Futtermitteln. Durch die Verknappung der landwirtschaftlichen Flächen erhöhen sich die Nahrungsmittelpreise, was sich fatal auf die Ernährungssicherheit besonders in Schwellen-und Entwicklungsländern auswirkt. Auch die Ökobilanz der „Bio“-Energie ist nachweislich schlecht. Trotz der verheerenden sozialen und ökologischen Folgen wird „Bio“-Energie in der EU jedoch durch staatliche Subventionen politisch gefördert.

Das ist der Stand

Die Zeiten ungebremster Euphorie über „Bio“-Energie sind zwar vorbei – die Förderung von „Bio“-Energie geht unterdessen weiter. Mit allen Folgen in Europa und anderen Teilen der Welt. 

Das fordert foodwatch

foodwatch fordert das Ende der „Bio“-Energie-Subventionierung, solange die Rohstoffe in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion stehen. Die notwendige Absenkung der Treibhausemissionen im Verkehrsbereich kann durch eine Minderung des Treibstoffverbrauchs von Verbrennungsmotoren erreicht werden. Die Technologien dafür bestehen bereits.

Zuletzt geändert am 03.03.2016
 
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