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Offizielles Portal gegen Etikettenschwindel: lebensmittelklarheit.de

Auf lebensmittelklarheit.de lässt die Bundesregierung Beispiele für Verbrauchertäuschung sammeln und diskutieren – und erkennt damit erstmals an, dass das lange geleugnete Problem der „legalen Täuschung“ existiert. Doch gelöst ist es damit noch lange nicht.

Viele Verbraucher fühlen sich durch die Aufmachung und Kennzeichung von Lebensmitteln in die Irre geführt – das zeigen die tausenden Produktmeldungen und die sechsstellige Zahl von Protest-E-Mails an die Hersteller, die Verbraucher über die foodwatch-Seite www.abgespeist.de abgeschickt haben. Seit Oktober 2007 bereits entlarvt foodwatch hier besonders dreiste Fälle von Etikettenschwindel.

Regierung erkennt Problem der „legalen Täuschung“ an

Mit der Seite lebensmittelklarheit.de gibt es seit Juli 2011 auch ein staatliches Portal zum Thema Etikettenschwindel. Das Online-Portal entstand auf Initiative von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) und wird betreut vom Verbraucherzentrale Bundesverband und der Verbraucherzentrale Hessen. Das Bundesverbraucherministerium finanziert die redaktionelle Arbeit.Ressortchefin Ilse Aigner hatte das Portal bereits im Herbst 2010 angekündigt – und damit erstmalig anerkannt, dass es das Problem der „legalen Täuschung“ gibt.

15-Punkte-Plan gegen Verbrauchertäuschung

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foodwatch fordert gesetzgeberische Konsequenzen

Verbraucher können auf der Seite Produkte einreichen, von denen sie sich besonders getäuscht und in die Irre geführt fühlen. Eine Redaktion überprüft und bewertet die Produktvorschläge, die Hersteller bekommen die Möglichkeit, Stellung zu beziehen. Das Portal soll jedoch nicht nur aufklären und informieren: „Durch die Darstellung von konkreten Problemen, die Verbraucher mit der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln haben, soll außerdem ermittelt werden, ob und wo Handlungs- und Verbesserungsbedarf im derzeit geltenden Rechtsrahmen oder bei den Leitsätzen des Deutschen Lebensmittelbuchs besteht“, heißt es auf der Seite.

Diese Ankündigung muss nun auch in die Praxis umgesetzt werden, fordert foodwatch. Denn nötig ist nicht Klarheit und Wahrheit für einige wenige Produkte im Internet, sondern für alle Produkte im Supermarkt. Und das lässt sich nur erreichen, wenn Gesetze entsprechend geändert werden. Den Start der Internetseite hat foodwatch daher begrüßt – aber auch als nur kleinen ersten Schritt in die richtige Richtung eingeordnet. So, wie es unser Cartoonist Dirk Heider auf den Punkt gebracht hat:

Cartoon: foodwatch/Dirk Heider
Zuletzt geändert am 05.02.2012

abgespeist.de - die foodwatch-Kampagne gegen Etikettenschwindel und Werbelügen