Unsere persönliche Video-Botschaft an Nestlé

02.05.2017

Nestlé bewirbt seine überzuckerten Nesquik-Frühstücksflocken wie ein gesundes Produkt für Kinder. Mehr als 20.000 Verbraucherinnen und Verbraucher haben sich darüber beschwert. Nach der öffentlichen Kritik will sich der Lebensmittelriese jetzt herausreden. Aber darauf fallen wir nicht rein! Sehen Sie mehr in unserer persönlichen Video-Botschaft an den weltgrößten Lebensmittelhersteller - und unterschreiben Sie dann direkt unsere Protestaktion gegen die Gesundheitslügen von Nestlé, Aldi Nord und Co. 

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Hallo und guten Tag,

mit großen Hinweisen auf den Gehalt von Vollkorngetreide, Vitaminen und Mineralstoffen verpasst der Lebensmittelriese Nestlé seinem Nesquik-Knusperfrühstück einen gesunden Anstrich. Tatsächlich bestehen die Schoko-Flocken zu einem Viertel aus Zucker - und sind damit keineswegs ein "ausgewogener" Start in den Tag für Schulkinder, sondern schlicht eine Süßigkeit.

Dieser Schwindel ist völlig legal: Lebensmittelhersteller dürfen selbst die krassesten Zuckerbomben mit Gesundheitsversprechen vermarkten - wenn sie einfach Vitamine oder Mineralstoffe künstlich zusetzen.

Seit zwei Wochen sind in der Deutschland-Zentrale von Nestlé tausende Protest-E-Mails eingegangen. Bereits mehr als 22.000 Menschen fordern ein Ende der Gesundheitswerbelügen für Zuckerbomben. Die Konzernspitzen des Lebensmittelherstellers wollen jetzt das Thema offenbar so schnell wie möglich aus der Welt schaffen. In einer Stellungnahme schreibt Nestlé: Seit 2003 habe man den Zuckergehalt im Nesquik-Knusperfrühstück um insgesamt 33 Prozent reduziert. Das klingt eigentlich ganz gut... oder?

Unser Experte für Lebensmittelmarketing, Oliver Huizinga, hat sich im Supermarkt umgeschaut und wollte wissen, was die "Zuckerreduktion" von Nestlé wirklich bedeutet. Das, was er herausgefunden hat, hat selbst ihn erstaunt. Erfahren Sie mehr in unserer Video-Botschaft an Nestlé - und unterschreiben Sie dann direkt unsere Protestaktion!

Video anschauen und unterschreiben

Trotz der von Nestlé angepriesenen "Zuckerreduktionsstrategie" enthalten die Nesquik-Frühstücksflocken noch immer mehr Zucker als zum Beispiel Leibniz-Kakaokekse, Waffeln von Bahlsen oder sogar ein Schoko-Kuchen von Dr. Oetker. Nestlés ach so gesundes Knusperfrühstück enthält satte 67 Prozent mehr Zucker als das, was die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für Kinder-Frühstücksflocken empfiehlt.

Herr Foodwatch, wir lassen uns von Nestlé nicht für dumm verkaufen. Unterschreiben Sie jetzt unsere Protestaktion. Und weil nicht nur Nestlé täuscht und trickst, geht die Protestmail auch an vier andere große Hersteller, die ihre ungesunden Produkte als gesund bewerben.

Protestmail unterzeichnen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

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P.S.: Im Kampf gegen Verbrauchertäuschung im Supermarkt kämpfen wir als David gegen Goliath. Während in den foodwatch-Büros in Berlin, Amsterdam und Paris rund 30 Aktivistinnen und Aktivisten Druck auf die Lebensmittelindustrie machen, arbeiten alleine bei Nestlé weit mehr als 300.000 Menschen. Unterstützen Sie uns als Fördermitglied. foodwatch ist unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft. Mehr als 36.000 Menschen sind bereits dabei. Machen auch Sie mit und kämpfen Sie mit uns für gutes und ehrliches Essen:

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