foodwatch stellt neues Label für Tierprodukte vor – Gegenentwurf zum geplanten „Tierwohl“-Siegel von Agrarminister Schmidt – Verbraucherorganisation präsentiert gemeinsame Stellungnahme mit dem Vorsitzenden der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz

13.01.2017 Zurück zur Übersicht

„Tierwohl“ ist in aller Munde. Gefördert durch die Suggestion von Werbespots und Etiketten, erwarten Verbraucherinnen und Verbraucher, Fleisch, Milch und Eier stammten von gesunden Tieren. Wissenschaftliche Studien haben jedoch gezeigt, dass die Zahl produktionsbedingter Erkrankungen in konventioneller wie ökologischer Haltung eminent hoch ist. 

„Mehr Tierschutz“ haben Politiker aller Couleur als Ziel ausgerufen. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt will auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin ein freiwilliges „Tierwohl“-Siegel vorstellen. Die Grünen wiederum plädieren für die Einführung einer 0-1-2-3 Kennzeichnung für Fleisch analog zu den Stempeln auf Eiern. 

Gemeinsam mit einem ausgewiesenen Experten für Tiergesundheit, Prof. Dr. Thomas Blaha, Vorsitzender der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) und emeritierter Professor der Tierärztlichen Hochschule Hannover, möchten wir Ihnen erläutern, was ein freiwilliges „Tierwohl“-Siegel für die allermeisten Nutztiere bedeuten würde und weshalb die Ansätze des Agrarministers sowie die der Grünen nicht geeignet sind, um das Ziel tiergerechter Lebensbedingungen für alle Nutztiere zu erreichen. Wir präsentieren Ihnen einen Gegenentwurf zu dem geplanten „Tierwohl“-Label der Bundesregierung, der allen Nutztieren zugutekommen würde. 

Dazu laden wir Sie herzlich ein:

  • Termin: Mittwoch, 18. Januar 2017, 10.00 Uhr
  • Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 / Ecke Reinhardstraße 55, 10117 Berlin
  • mit Prof. Dr. Thomas Blaha, Vorsitzender der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT), ehemals Tierärztliche Hochschule Hannover und
  • mit Matthias Wolfschmidt, stellv. foodwatch-Geschäftsführer und Autor des Buchs „Das Schweinesystem“

Hinweis für Bildredaktionen: Möglichkeiten für Fotomotive sind gegeben.

Für eine Rückmeldung, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen dürfen, wären wir Ihnen zur besseren Planung sehr dankbar – formlos telefonisch unter (0 30) 24 04 76 - 290 oder per Mail an presse@foodwatch.de.

 
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