RSS-Feed

Pressemitteilungen als RSS-Feed abonnieren.

So ereichen Sie uns

foodwatch e.V.
presse und öffentlichkeitsarbeit
brunnenstraße 181
d-10119 berlin

e-mail: presse@foodwatch.de

fon: +49 (0) 30 / 24 04 76 - 2 90

An Wochenenden erfahren Sie unter der angegebenen Telefonnummer per Bandansage, auf welchem Wege Sie uns kontaktieren können. 

Außerhalb der Bürozeiten erreichen Sie Pressesprecher Martin Rücker in dringenden Fällen mobil unter
+49 (0) 1 74 / 3 75 16 89

Tragen Sie sich in unseren Presseverteiler ein, um unsere Pressemitteilungen per E-Mail zu erhalten. 

Ansprechpartner

Martin Rücker
Pressesprecher,
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
mr@foodwatch.de


Birgit Weber
Online-Redaktion,
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
bw@foodwatch.de

 


Andreas Winkler
Pressesprecher, Öffentlichkeitsarbeit
aw@foodwatch.de

 


Christopher Link
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
cl@foodwatch.de

Pressestatement: foodwatch zur Aigner-Initiative „Klarheit und Wahrheit“ / Fachtagung „Täuschungsschutz bei Lebensmitteln“

Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch, erklärt zu der heute und morgen in Berlin stattfindenden Konferenz „Täuschungsschutz bei Lebensmitteln“ und der heutigen Pressemitteilung von Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner:

„‚Impulse‘ für ‚Überlegungen ‘ ihres Ministeriums erwartet Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner von der Konferenz zum Täuschungsschutz bei Lebensmitteln, die heute und morgen in Berlin stattfindet. Wie viele ‚Impulse‘ braucht Ilse Aigner eigentlich noch? 6.500 irreführende Produkte haben Verbraucher über das offizielle Portal lebensmittelklarheit.de gemeldet ; mehr als 270.000 Beschwerden über irreführende Produkte gingen über die foodwatch-Seite abgespeist.de in den letzten Jahren bei Herstellern ein. Das Fazit sowohl von lebensmittelklarheit.de als auch von abgespeist.de: Nur bei einem Drittel der Produkte änderten Hersteller nach der Verbraucherkritik Rezeptur oder Aufmachung. Der klare Impuls: Dem flächendeckenden Schwindel im Supermarkt ist nur mit gesetzlichen Regelungen beizukommen.

Wer wie Frau Aigner so tut, als ließe sich mit Konferenzen, Internetseiten und freiwilligen Verhaltensregeln ‚Klarheit und Wahrheit‘ erreichen, betreibt selbst Verbrauchertäuschung. Schon vor zwei Jahren, zum Start der Initiative ‚Klarheit und Wahrheit‘, hatte Ilse Aigner gesetzgeberische Maßnahmen gegen Verbrauchertäuschung angekündigt. Doch statt die Hersteller endlich per Gesetz zur Ehrlichkeit zu zwingen, setzt sie weiter auf ‚freiwillige Verhaltensregeln‘ und ‚Gespräche mit der Wirtschaft‘.“

Hintergrund

foodwatch hat einen 15-Punkte-Plan vorgelegt, mit dem die häufigsten Fälle von Verbrauchertäuschung verhindert werden könnten. Dieser enthält sowohl Kennzeichnungsvorschriften und Regeln für lesbare Angaben auf Verpackungen als auch grundsätzliche Regelungen beispielsweise für Kinderlebensmittel. Mehr als 20.000 Verbraucher haben seit Juli 2012 an Bundesministerin Aigner geschrieben und sie aufgefordert, diesen Plan umzusetzen und endlich für ehrliche Etiketten zu sorgen. Mehr Informationen: foodwatch.de/15punkte