Presseaussendung 04.12.2025

Nur noch bis Montag: foodwatch ruft zum Endspurt bei der Wahl zum „Werbeschmäh des Jahres 2025“ auf

Welcher Täuschungstrick hat den Negativpreis am meisten verdient?

Die Wahl zum „Werbeschmäh des Jahres 2025“ geht in die heiße Phase: Noch bis inklusive 8. Dezember können Konsument:innen auf www.werbeschmaeh-des-jahres.at für den dreistesten Marketingtrick der Lebensmittelindustrie abstimmen. Fünf Produkte stehen im Finale – vom vermeintlichen High-Protein-Käse bis zum überteuerten Kapsel-Kakao.

„Konsument:innen werden mit Marketing und Produktdesign systematisch in die Irre geführt“, sagt Indra Kley-Schöneich, Leiterin von foodwatch Österreich. „Jetzt haben Sie die Gelegenheit, der Industrie direkt auszurichten: Wir lassen uns nicht für dumm verkaufen! Jede Stimme setzt ein starkes Zeichen gegen Täuschung im Supermarkt.“

Die fünf Finalisten im Überblick:

  • Dolce Gusto Nesquik: 50 % teurer als klassischer Kakao – und pro Tasse eine nicht recycelbare Müllkapsel.
  • GAMERS ONLY Energydrink Pulver: Kindermarketing par excellence. Knallige Ninja-Turtles-Optik für ein koffeinreiches Produkt, das besonders für Kinder riskant ist.
  • Lotus Biscoff: Weniger Inhalt, gleicher Preis – klassische Shrinkflation, die Konsument:innen teuer kommt.
  • Mautner Markhof Sirup+ Immunbooster: der Wolf im Schafspelz – oder auch eine reine Zuckerbombe mit falschem Gesundheitsversprechen.
  • NÖM Pro Cottage Cheese: „High Protein“: Versprechen ohne Mehrwert – teils weniger Eiweiß als günstige Eigenmarken.

Die Aktion findet bereits zum vierten Mal statt. Mit dem Negativpreis macht foodwatch auf offenkundige Mogelpackungen, leere Werbeversprechen und manipulative Trends aufmerksam. Die feierliche „Auszeichnung“ des Siegerprodukts erfolgt im Anschluss an das Voting.

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Über foodwatch Österreich:   

foodwatch Österreich setzt sich mit kraftvollen Kampagnen für die Rechte der Konsument:innen im Lebensmittelbereich ein. Wir kämpfen für transparente Informationen, den umfassenden Schutz der Konsument:innen vor den Interessen der Lebensmittelindustrie sowie sichere und gesunde Nahrungsmittel für alle. Unabhängig von Staat und Wirtschaft finanziert sich foodwatch ausschließlich durch Spenden und verzichtet auf Kooperationen mit Unternehmen oder politischen Institutionen. So bleibt die Organisation frei und glaubwürdig in ihrer Arbeit. foodwatch engagiert sich auf nationaler und EU-Ebene für nachhaltige Veränderungen und ist derzeit in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Österreich aktiv.