Gegen Kindermarketing vorgehen

Werbung, die sich an Kinder und Jugendliche richtet, zeigt überwiegend ungesunde Lebensmittel – Süßigkeiten, salzige Snacks oder fettreiches Fastfood. Das hat schwerwiegende Folgen für die Gesundheit der Kinder. Gehen wir jetzt gemeinsam dagegen vor.

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Das Problem mit Kindermarketing

In der Kindheit formt sich das Essverhalten fürs ganze Leben. Lebensmittelunternehmen möchten Kinder deshalb frühzeitig an ihre Produkte binden. Dafür nutzt die Lebensmittelindustrie verschiedene Kanäle: Spielzeugzugaben, bunte Verpackungen mit Comicfiguren oder klassische Werbemaßnahmen wie TV-Spots vor und nach Kindersendungen. Zudem setzen sie auf Influencern, die im Auftrag großer Konzerne unausgewogene Lebensmittel bewerben und dabei Millionen junger Fans über Plattformen wie YouTube, TikTok und Instagram erreichen. Das Ergebnis: Werbung für Junkfood erreicht Kinder überall, sogar im eigenen Kinderzimmer oder Handy.

Übergewicht ist ein zunehmendes Problem unter Kindern, da etwa jeder dritte Junge und jedes vierte Mädchen im Alter von acht Jahren in Österreich übergewichtig oder adipös ist. Diese Kinder haben ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ II und andere Stoffwechselprobleme.

Wir setzen uns daher für gesetzliche Beschränkungen ein, die sich an den Nährwertempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation orientieren. Die WHO hat bereits 2015 ein Nährwertprofil für Kinder erstellt, auf dessen Grundlage Marketingbeschränkungen eingeführt werden sollten.

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