Unser aktueller Zucker-Check zeigt: Viele beliebte Getränke enthalten in Österreich deutlich mehr Zucker als in Deutschland. Während unser Nachbarland aber endlich mit einer Zuckersteuer dagegen steuert, ignoriert Österreich das Problem.
Der große Vergleich: Wie viel mehr Zucker steckt in Österreichs Getränken?
Wir haben beliebte Softdrinks, Eistees und Milchmischgetränke unter die Lupe genommen. Das sind die Ergebnisse:
Das bedeutet: Wer in Österreich zu diesen Produkten greift, konsumiert automatisch mehr Zucker – oft ohne es zu wissen. Trotz dieses schockierenden Ausmaßes des österreichischen Zuckerproblems schaut die Politik trotzdem einfach weiter weg.
Zuckerbomben im Alltag: Besonders Kinder betroffen
Zuckerhaltige Getränke zählen zu den größten Zuckerquellen – vor allem bei jungen Menschen. 15 Prozent der Mädchen und 18 Prozent der Burschen trinken täglich Softdrinks. Die Folgen: Schon jetzt ist jeder dritte Bub und jedes vierte Mädchen im Volkschulalter übergewichtig. Das geht mit langfristigen Risiken einher wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder psychische Probleme durch Mobbing und Ausgrenzung.
Zusammenfassend lässt sich festhalten: Der hohe Zuckergehalt in Getränken ist kein individuelles Problem, sondern ein strukturelles.
Deutschland zeigt: Das Problem ist lösbar
Deutschland macht vor, was längst überfällig ist, und ebnet den Weg für eine Zuckersteuer. Damit setzt unser Nachbarsland einen entscheidenden Schritt für den Gesundheitsschutz.
Unser Zucker-Check ist ein Weckruf für Österreich: Wir brauchen endlich Rahmenbedingungen, die Konsument:innen schützen und eine gesunde Zukunft für unsere Kinder ermöglicht – dafür ist eine Zucker-Steuer der erste wichtige Schritt.
Unsere Kolleg:innen von foodwatch Deutschland haben über 10 Jahre für eine Zucker-Steuer gekämpft, das zeigt: Veränderung passiert nicht von selbst, dafür braucht es öffentlichen Druck und viele Stimmen. Stell dich jetzt hinter die Forderung nach einer Kracherl-Steuer auch für Österreich.