Nachricht 12.02.2009

Aigner für freiwillige „bessere Visualisierung“ der GDAs

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hat sich offen gegen die Ampelkennzeichnung ausgedprochen und für eine freiwillige Weiterentwicklung der Industriekennzeichnung nach dem GDA-Modell geworben.

„So überzeugend ist das rot-gelb-grüne Farbschema doch gar nicht“, sagte Frau Aigner in einem Interview mit der Badischen Zeitung/typo3/. Dabei erweckte sie den – falschen –  Eindruck, als ob Produkte mit der Ampel EINEN roten Punkt erhielten statt vier: „Vollkornbrot zum Beispiel würde mit einem roten Punkt gekennzeichnet, während Weißbrot einen gelben bekäme. Das ist doch absurd.“ Aigners klare Position: „Ich setze auf das Eins-plus-vier-Modell. […] Ich prüfe derzeit noch, wie man es graphisch eingängig gestalten könnte, so dass sich ein Verbraucher auf einen Blick schlau machen kann. Dies geht aber nur in freiwilliger Form.“