Einladung zur Pressekonferenz: Neuer foodwatch-Report über das Versagen von Lebensmittelkontrollen und Informationsgesetzen in Deutschland: Warum die Politik Schmuddelbetriebe und Betrüger besser schützt als Verbraucher
Gammelfleisch und Betrug mit Schinkenimitat, Dioxin in Eiern oder nicht deklariertes Pferdefleisch in Fertigprodukten - seit Jahren jagt ein Lebensmittelskandal den nächsten. Hinzu kommt: Jedes Jahr wird bei den amtlichen Kontrollen jeder vierte Lebensmittelbetrieb beanstandet. Welche Produkte und Betriebe betroffen sind, erfahren Verbraucher jedoch fast nie. Nach jedem neuen Skandal versprechen Politiker zwar, die "schwarzen Schafe" künftig beim Namen zu nennen. Doch dann passiert wenig - und der nächste Futtermittel- oder Lebensmittelskandal ist nur eine Frage der Zeit. Lokale Behörden, die etwas an den Zuständen ändern wollen, müssen sich - wie in Berlin-Pankow - immer wieder mit der komplexen Rechtslage auseinandersetzen.
In dem umfassenden Report "Von Maden und Mäusen" hat foodwatch die Schwachstellen der Lebensmittelüberwachung und der Informationsgesetzgebung in Deutschland, insbesondere im Verbraucherinformationsgesetz und im einschlägigen Paragraf 40 des Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuches, analysiert und zeigt auf, was sich konkret ändern muss.
Die Ergebnisse wollen wir Ihnen gerne gemeinsam mit dem Bezirksamt Berlin-Pankow in einer Pressekonferenz vorstellen, zu der wir Sie herzlich einladen:
Termin: Donnerstag, 12. Dezember 2013, 11:00 Uhr
Ort: Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz, Raum 4, Schiffbauerdamm 40/Ecke Reinhardtstr. 55, 10117 Berlin
Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:
- Dr. Torsten Kühne (CDU), Bezirksstadtrat und Leiter der Abteilung Verbraucherschutz in Berlin-Pankow
- Anne Markwardt, Campaignerin für Verbraucherinformation bei foodwatch
- Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch
Für eine Rückmeldung, ob wir mit Ihrem Kommen rechnen dürfen, wären wir Ihnen dankbar - formlos per Telefon unter (0 30) 24 04 76 - 290, per E-Mail an presse@foodwatch.de oder mit dem Antwortbogen (unter bit.ly/1hsYXmC) per Fax an (0 30) 24 04 76 - 26.