Newsletter 26.05.2014

Gentechnik: Ich liebe es.

Hallo und guten Tag,

manchmal wird uns ja vorgeworfen, wir hätten einen kurzen Atem oder wären nur auf reißerische Medienberichterstattung scharf. Heute können wir – mal wieder – das Gegenteil belegen.

Seit inzwischen zehn Jahren sammeln wir Unterschriften für Hamburger ohne Gentechnik – oder für eine klare Kennzeichnung, wenn Gentechnik zum Einsatz kam. Inzwischen haben sich dieser Forderung an McDonald's rund 140.000 Menschen angeschlossen. Sie noch nicht? Dann jetzt los:

www.burgerbewegung.de

Ich habe schon mitgemacht und empfehle die Aktion weiter!

Fast täglich kommen im Internet und auf der Straße neue Unterschriften hinzu. Denn: McDonald's tut nichts. Im Gegenteil: Erst vor kurzem hat der Fast-Food-Riese auch seine Selbstverpflichtung aufgekündigt, derzufolge Hähnchenfleischlieferanten auf Gentechnik-Futter verzichten mussten. Künftig kann also auch das Fleisch für Chicken McNuggets & Co. von Tieren stammen, die mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert wurden.


Worum geht's?

Die große Mehrheit der Verbraucher lehnt Gentechnik auf dem Acker und im Essen ab. Wer aber hin und wieder bei McDonald's isst, erfährt nicht, ob die Rinder und Hühnchen mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden. Wir – und mit uns 140.000 Verbraucher – fordern McDonald's deshalb seit 10 Jahren auf, sich zu entscheiden: Entweder komplett auf Gentechnik-Futter zu verzichten oder die Burger entsprechend zu kennzeichnen.

Der Fast-Food-Riese aber ignoriert die Forderung von tausenden potenziellen Kunden. Auf die Frage eines Verbrauchers auf dem offiziellen Kundenportal, warum man immer noch nicht auf Gentechnik verzichte, windet sich der Konzern in Ausreden. Dies sei gar nicht möglich. Stimmt nicht, sagen wir: Landwirte wissen ganz genau, was sie ihren Tieren verfüttern. Denn seit 2004 muss Gentechnik in Lebens- und Futtermitteln gekennzeichnet werden. Diese Information könnte McDonald's einfach an seine Kunden weiterreichen.

Richtig ist also eher: McDonald's will es gar nicht so genau wissen. Von der oft mit Stolz vorgetragenen Transparenz des Unternehmens bleibt am Ende nicht viel übrig.

Was tun wir dagegen?


Deshalb haben wir heute drei Pakete mit den in der letzten Zeit auf der Straße gesammelten gut 35.000 Unterschriften an McDonald's geschickt und schrieben einen Brief mit unserer Forderung: Wir bleiben dabei – Kunden und Verbraucher haben ein Recht auf Wahlfreiheit. Wer keine Gentechnik im Essen will, muss auch die Möglichkeit haben, darauf zu verzichten. Ohne Wenn und Aber.

Schließen auch Sie sich also noch heute unserer Aktion an! Morgen treffen die Pakete mit den 35.000 Unterschriften in der Münchner Konzernzentrale ein. Erhöhen Sie den Druck: Unterzeichnen Sie unsere Forderung noch heute und leiten Sie diese E-Mail an Ihre Freunde und Bekannten weiter. 

Klicken Sie sich rein,
Ihr foodwatch-Team