Nachricht 29.01.2026

Gift in Babymilch: foodwatch geht juristisch gegen Nestlé vor

Weltweit rufen Unternehmen wie Nestlé und Danone verunreinigte Säuglingsprodukte zurück. Doch Eltern wurden zu spät gewarnt. Deshalb erstatten wir Anzeige!

foodwatch hat in Frankreich Anzeige erstattet gegen Unternehmen wie Nestlé und Danone. Der Vorwurf: Die Hersteller haben Eltern zu spät gewarnt, dass ihre Babyprodukte mit dem Gift Cereulid verunreinigt sein können.

Hatte auch Ihr Baby Beschwerden durch verunreinigte Instant-Milch?

Wenn auch Sie betroffen waren, melden Sie sich bitte bei uns – am besten einfach per E-Mail! Wir prüfen weitere Schritte gegen Nestlé & Co.

Folgende Produkte von Nestlé und Danone wurden in Deutschland bisher zurückgerufen:

E-Mail schreiben

Nestlé zum Beispiel wusste bereits seit Anfang Dezember von Problemen bei seiner Säuglingsnahrung. Dennoch gab es erst Anfang Januar einen großen öffentlichen Rückruf. In Deutschland und Österreich gab es vor Weihnachten zunächst nur einen „stillen Rückruf“ – ohne öffentliche Warnung! In der Zwischenzeit könnten viele Eltern unwissentlich belastete Nahrung verfüttert haben.

Bild im Profil von Dr. Chris Methmann
Anstatt besorgte Eltern schnell und umfassend zu warnen, räumten Unternehmen und Behörden die verunreinigten Produkte oft still und heimlich aus den Regalen und versuchten, den Fall kleinzureden – das ist unverantwortlich.
Dr. Chris Methmann Geschäftsführer

Anzeige gegen Nestlé wegen verunreinigter Babymilch

Acht Familien, deren Babys erkrankt sind, haben sich in Frankreich unserer Anzeige gegen Nestlé bereits angeschlossen, weitere bereiten sich darauf vor. Auch in Deutschland melden sich viele besorgte Eltern bei foodwatch.

Falls Ihr Kind auch Beschwerden hatte, nachdem Sie es mit Säuglingsnahrung von Nestlé oder Danone gefüttert haben, melden Sie sich gerne unter service@foodwatch.de

Diese in Deutschland verkauften Produkte sind betroffen

Hier eine Übersicht über die Produkte von Nestlé und Danone, die in Deutschland bisher zurückgerufen wurden:

Ihre Spende gibt uns die Schlagkraft gegen Konzerne

Erst unsere Recherche brachte das Ausmaß des Skandals ans Licht. Selbst Zeitungen in Vietnam berichten nun über unsere Erkenntnisse – denn auch dorthin exportierte Nestlé möglicherweise giftiges Milchpulver. Auf Behörden und Konzerne ist offenbar kein Verlass, wenn es um unsere Gesundheit geht.

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