Acrylamidbelastung senken, Werte kennzeichnen

Die Wirkungsweise von Acrylamid im Körper ist noch nicht vollständig erforscht. Folglich muss die Leitlinie des Handelns vorsorgeorientiert sein. Dies bedeutet für Hersteller und Behörden, Acrylamid in Lebensmitteln so schnell und so weitgehend wie möglich zu verringern. foodwatch fordert deshalb von Behörden und Produzenten:

Veröffentlichung von Testergebnissen

Behörden wie dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) liegen tausende von Testergebnissen vor. Alle Messergebnisse müssen umgehend veröffentlicht werden. Der Verbraucher hat ein Recht darauf zu wissen, welches Produkt in welcher Höhe belastet ist.

Orientierung an „best practice“

Viele Hersteller, deren Produkte foodwatch zwischen 2002 und 2009 regelmäßig auf Acrylamid getestet hat, bewiesen, dass der Acrylamidgehalt deutlich gesenkt werden kann. Die niedrigsten möglichen Acrylamidbelastungen müssen Grundlage für eine „Gute Herstellungspraxis zur Vermeidung von Acrylamid-Kontaminationen“ sein. Alle Hersteller müssen verpflichtet werden, sich an dieser „best practice“ zu orientieren.

Zuletzt geändert am 13.02.2017
 
Newsletter abonnieren

Aktionen, Infos, Tests – Sie
erfahren´s zuerst.

Wir sind foodwatch


Verbraucher kämpfen gemeinsam für ihre Rechte – seien Sie dabei!

Aus den Medien