Gegen Dioxin auf dem Teller – für Pflicht-Tests!

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Unterschriften. Sind Sie schon dabei?

Immer wieder landet giftiges und krebsverdächtiges Dioxin auf unseren Tellern. Vor allem über belastete Futtermittel gelangt das Gift in die Nahrungskette. Fordern Sie Bundeslandwirtschaftminister Christian Schmidt auf, die Sicherheitslücken endlich zu schließen!

Dioxinskandale können verhindert werden: Würden alle Zutaten auf Dioxine hin untersucht, bevor sie zu Futter verarbeitet werden, würden Grenzwertüberschreitungen rechtzeitig auffallen. Doch Futtermittelhersteller sind bisher nicht verpflichtet, die Zutaten eines Futtermittels routinemäßig auf Dioxin zu testen und die Ergebnisse den Behörden zu melden. Dadurch werden unzählige Verbraucher völlig unnötig mit Dioxinen belastet. foodwatch fordert:

Futtermittelhersteller müssen verpflichtet werden, jede Charge einer Futtermittelzutat auf Dioxine/PCBs zu testen – und zwar bevor sie die Zutat in das Futter mischen. Es darf keine einzige Zutat in das Futter gelangen, die nicht die Grenzwerte einhält. Fordern Sie Bundesminister Christian Schmidt dazu auf, endlich zu reagieren und die Gesetzeslage anzupassen.


foodwatch hat diese E-Mail-Aktion am 13. Januar 2011 gestartet.

Lesen Sie den vollständigen E-Mail-Text

Sehr geehrter Herr Minister Schmidt,

regelmäßig werden zu hohe Dioxinwerte in Lebensmitteln festgestellt. 80 Prozent des Dioxins, das wir aufnehmen, kommt über tierische Lebensmittel – also über Fleisch, Milch und Eier – in unseren Körper. In der Regel gelangen die Giftstoffe über Futtermittel in die Nahrungskette. Dies ist seit langem bekannt. Neue Dioxinskandale können daher verhindert werden – wenn die Bundesregierung das Problem endlich an seiner Wurzel angeht. Gift darf nicht auf unseren Tellern landen, wenn dies vermeidbar ist.

Ich fordere Sie daher auf, Ihren Handlungsspielraum zu nutzen und die entscheidende Maßnahme zu ergreifen:

Die Futtermittelhersteller müssen per Gesetz verpflichtet werden, jede Charge jeder einzelnen Futtermittelzutat auf Dioxin zu testen – und zwar ohne Ausnahmen und bevor sie die Zutat in das Futter mischen. Es darf keine einzige Zutat in das Futter gelangen, die nicht die Grenzwerte einhält. Hochbelastete Chargen müssen nachweisbar vernichtet werden.

Ein solches Gesetz würde die Lebensmittelsicherheit deutlich erhöhen. Es würde sicherstellen, dass jede belastete Charge gefunden wird. Die Behörden könnten von den Futtermittelherstellern jederzeit Unterlagen über die Dioxin-Tests verlangen – und prüfen, ob die Grenzwerte eingehalten werden. Und die Hersteller hätten nicht mehr die Möglichkeit, unentdeckt hochbelastete Zutaten mit unbelasteten zu mischen, um so die hohe Belastung einzelner Zutaten zu vertuschen.

Mit freundlichen Grüßen

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Diese E-Mail wird an folgende Empfänger verschickt:


Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt