Keine Energy-Drinks mehr für Kinder!

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Unterschriften

Energy-Drinks sind gefährliche Wachmacher. Sie können Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen und Krampfanfälle verursachen. Vor allem junge Konsumenten sind gefährdet: Zwei Drittel der Jugendlichen in der EU greifen regelmäßig zu Energy Drinks. Experten der WHO und die Gesellschaft der Europäischen Kinderkardiologen fordern daher Altersgrenzen für den Verkauf von Energy Drinks. Lettland und Litauen haben solche Regelungen bereits eingeführt. Die deutsche Regierung jedoch startet bis dato lieber unverbindliche Aufklärungskampagnen, statt sich durch gesetzliche Regelungen mit Herstellern anzulegen. Fordern Sie jetzt einen wirksamen Schutz für Kinder! 

foodwatch hat diese E-Mail-Aktion am 4. Juli 2013 gestartet.

Petitions-Text lesen

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Klöckner, 

Energy-Getränke von Red Bull & Co. erfreuen sich bei Jugendlichen großer Beliebtheit. Gleichzeitig stehen sie im Verdacht, Herzrhythmusstörungen, Nierenversagen, Krampfanfälle und sogar Todesfälle zu verursachen.

Warnungen von Wissenschaftlern liegen bereits seit Jahren vor. 2009 kam ein Gutachten vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Auftrag der damaligen Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner zu dem Schluss: Vor allem die hochkonzentrierte Form der Energy Drinks, die so genannten Energy Shots, seien „nicht sicher“. Das BfR hat schon 2009 ein Verbot der Energy Shots empfohlen, auch die Verbraucherzentralen fordern eine Regulierung des Verkaufs von Energy Drinks.

Ihr Ministerium ist den Empfehlungen bis heute nicht gefolgt. Red Bull & Co. dürfen weiterhin die womöglich gefährlichen Wachmacher selbst an Kinder und Jugendliche verkaufen. Damit muss Schluss sein! Ich fordere Sie auf:

  • Verbieten Sie den Verkauf der hochkonzentrierten Energy Shots!
  • Stoppen Sie den Verkauf der Energy Drinks an Kinder und Jugendliche, in dem Sie eine Altersbeschränkung ab 18 Jahren anordnen!

Mit freundlichen Grüßen

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Diese E-Mail wird an folgende Empfänger verschickt:


Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Ministerin Julia Klöckner