Eil-Aktion: Glyphosat jetzt national verbieten!

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Unterschriften. Sind Sie schon dabei?

In einem beispiellosen Vorgang hat Agrarminister Christian Schmidt die Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der EU für weitere fünf Jahre erwirkt. Er hat dabei nicht nur SPD-Umweltministerin Barbara Hendricks brüskiert, sondern hunderttausende Verbraucherinnen und Verbraucher vor den Kopf gestoßen, die für ein Verbot kämpfen. Sofort nach der Entscheidung in Brüssel hat Frankreich ein nationales Verbot von Glyphosat angekündigt. Ein solches Verbot ist auch in Deutschland möglich! Schreiben Sie jetzt an den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz und fordern Sie ihn auf, ein Glyphosat-Verbot bei den anstehenden Koalitionsgesprächen zur Bedingung zu machen!

Eine gemeinsame Aktion mit 

foodwatch hat diese Aktion am 29.11.2017 gestartet. Der Zähler beinhaltet auch die von Greenpeace gesammelten Unterschriften.

Petitions-Text lesen

Sehr geehrter Herr Schulz,

in einem beispiellosen Vorgang hat Agrarminister Schmidt die Zulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der EU um fünf weitere Jahre erwirkt. Er hat dabei nicht nur Ihre Umweltministerin brüskiert, sondern auch die Warnungen zahlreicher Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ignoriert, die Schäden für Umwelt und Gesundheit mit dem weiteren Einsatz von Glyphosat erwarten.

Sofort nach der Entscheidung in Brüssel hat Staatspräsident Macron in Frankreich ein nationales Verbot von Glyphosat angekündigt. Ein solches Verbot ist auch in Deutschland möglich.

Ich fordere Sie daher auf:

Setzen Sie bei den anstehenden Gesprächen mit der CDU/CSU durch, dass die kommende Bundesregierung das problematische Pestizid umgehend verbietet.

Sorgen Sie zugleich dafür, dass die Pestizidzulassung nicht mehr durch Behörden des Agrarministeriums erfolgt, sondern von Bundesbehörden, die dem Umwelt- und Gesundheitsministerium unterstehen.

Mit freundlichen Grüßen 

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Diese E-Mail wird an folgende Empfänger verschickt:

SPD-Parteivorsitzender Martin Schulz


 

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