Pressekompass: Wie läuft die Debatte um Kinderprodukte?

Die foodwatch-Studie über Kindermarketing für Lebensmittel hat erneut eine breite Debatte über Werbeverbote, die Rolle der Industrie und die Verantwortung der Eltern ausgelöst. Der „Pressekompass“ zeigt ein Stimmungsbild aus Medien und Verbrauchermeinungen. 

Gemeinsam mit der Deutschen Adipositas Gesellschaft, der Deutschen Diabetes Gesellschaft und diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe hat foodwatch im August eine umfassende Studie zu Kindermarketing bei Lebensmitteln vorgestellt. Ergebnis: Die Hersteller bewerben in Deutschland weiterhin fast ausschließlich ungesunde Produkte gezielt an Kinder – obwohl sie sich im sogenannten „EU Pledge“ zu einem verantwortungsvollen Marketing verpflichtet haben. Für die Studie hat foodwatch alle an Kinder vermarkteten Produkte derjenigen Hersteller unter die Lupe genommen, die den „EU Pledge“ unterzeichnet haben – mit eindeutigem Resultat: Trotz der Selbstverpflichtung sind 90 Prozent von insgesamt 281 untersuchten Produkten keine ausgewogenen Kinderlebensmittel nach den Anforderungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Gerade einmal 29 Produkte im Test dürften nach den Kriterien der WHO-Experten an Kinder vermarktet werden.

Die Studienergebnisse zogen ein großes Medienecho nach sich und lösten erneut eine breite Debatte über Werbung für Kinderlebensmittel, die Rolle der Industrie und die Verantwortung der Eltern nach sich. Der „Pressekompass“ zeigt ein Meinungsbild der Medien – und bietet die Möglichkeit, die eigene Position in der Debatte zu markieren. 

Pressekompass: So berichten Medien über den foodwatch-Test – was ist ihre Position?

Was ist ihre Meinung? Bewegen Sie einfach den Avatar oder klicken Sie an die Stelle im Kompass,  die ihrer Position entspricht!

Der foodwatch-Newsletter

Bleiben Sie mit  anderen immer auf dem Laufenden – mit dem foodwatch-Newsletter!

Zuletzt geändert am 24.08.2015
 
Newsletter abonnieren

Aktionen, Infos, Tests – Sie
erfahren´s zuerst.

Wir sind foodwatch


Verbraucher kämpfen gemeinsam für ihre Rechte – seien Sie dabei!