Immer wieder Gift im Ei: Jetzt reicht's!

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Unterschriften. Sind Sie schon dabei?

Millionen Eier sind mit dem giftigen Insektizid Fipronil verunreinigt. Jeden Tag kommen neue Details ans Licht, immer mehr belastete Eier werden entdeckt – jetzt werden auch verarbeitete Lebensmittel auf Fipronil getestet. Wir werden nur kleckerweise aufgeklärt, bekommen oft widersprüchliche oder gar keine Informationen. Schluss damit: Die Behörden müssen endlich aufhören rumzueiern! Wir wollen wissen, in welchen Lebensmitteln Fipronil steckt und in welchen nicht. Die Behörden dürfen Testergebnisse nicht wieder zurückhalten, wie sie es beim Pferdefleischskandal getan haben. Bundesminister Christian Schmidt und die Verbraucherministerien der Länder müssen alle Fakten auf den Tisch legen – wir wollen jetzt die ganze Wahrheit! 

foodwatch hat die Mitmach-Aktion am 10. August 2017 gestartet.

Petitions-Text lesen

Sehr geehrte Ministerinnen und Minister, 

das Insektizid Fipronil ist eine verbotene Substanz und hat in unseren Lebensmitteln nichts zu suchen! Trotzdem wurde es großflächig in Hühnerställen eingesetzt, um Milben und Läuse abzutöten – und ist auf diesem Weg auch in unsere Lebensmittel gelangt.

Offenbar wussten Behörden in den Niederlanden und Belgien schon lange von dem Einsatz und haben diese Information zurückgehalten. Das darf nicht sein! Doch auch die Informationspolitik der deutschen Behörden ist mangelhaft. Zunächst wurde von einigen Bundesländern behauptet, sie seien nicht betroffen. Eine falsche Entwarnung – wie sich später herausstellte. Nun erfahren Verbraucherinnen und Verbraucher nur kleckerweise, welche Produkte betroffen sind – und müssen sich mühsam Informationen darüber zusammensuchen, in welchen Eier-Chargen Fipronil gefunden wurde.

Die mangelnde Informationenpolitik im Pferdefleisch-Skandal von 2013 darf sich nicht wiederholen! Damals wussten deutsche Behörden, welchen Lebensmitteln Pferdefleisch beigemischt wurde. Die Öffentlichkeit durfte aber nie erfahren, welche Produkte das waren.  

Sehr geehrte Ministerinnen und Minister,

wir fordern Sie auf: Veröffentlichen Sie umgehend alle Ihnen vorliegenden Fipronil-Testergebnisse von Eiern und Lebensmitteln, die Eier enthalten unter Nennung der betroffenen Hersteller und Produktnamen. Die Verbraucherinnen und Verbraucher haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Lebensmittel belastet sind und welche unbedenklich gegessen werden können!

Vielen Dank und freundliche Grüße

Vorname Nachname (wird automatisch eingefügt)

Diese E-Mail wird verschickt an: 


Bundesverbraucherminister Christian Schmidt

Die zuständigen Ministerinnen und Minister in den Bundesländern


 

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