Mitmachen: Für Hamburger ohne Gentechnik!

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Unterschriften. Sind Sie schon dabei?

Täglich essen allein in Deutschland rund 2,5 Millionen Menschen bei McDonald’s. Für sie werden jeden Tag mehr als 100.000 Kilogramm Rindfleisch zu Burgern verarbeitet, das von Kühen stammt, die mit gentechnisch veränderten Futterpflanzen gefüttert werden. McDonald’s redet sich heraus, Gentechnikpflanzen in Futtermitteln ließen sich nicht vermeiden. Das ist falsch! foodwatch hat bewiesen: Es gibt genügend Futtermittel ohne gentechnisch veränderte Pflanzen – auch für McDonald's. Dennoch hat McDonald’s keine Hamburger ohne Gentechnik im Angebot. Das können Sie ändern! Unterstützen Sie die Burgerbewegung von foodwatch: Fordern Sie McDonald’s auf, Hamburger ohne Gentechnik anzubieten!


foodwatch hat die Mitmach-Aktion am 30. April 2004 gestartet. Bis zum 20. Dezember 2010 haben zusätzlich fast 80.000 Menschen über Unterschriftenlisten an der Aktion teilgenommen.

Lesen Sie den vollständigen E-Mail-Text

Sehr geehrter Herr Beeck,

als führendes Unternehmen der Systemgastronomie ist McDonald's dafür verantwortlich, dass Ihre 2,4* Millionen Kunden jeden Tag zwangsläufig die Agrar-Gentechnik unterstützen. Denn bisher bieten Sie keinen einzigen Burger an, dessen Rindfleisch-„Patty" garantiert ohne die Verwendung von gentechnisch veränderten Futterpflanzen erzeugt worden ist.

McDonald's behauptet bislang, im Hinblick auf Rind- und Schweinefleisch sei eine nachhaltige Versorgung mit gentechnisch unverändertem Tierfutter nicht zu garantieren. Das ist nicht wahr, wie das von foodwatch eingeholte Angebot der Firma IMCOPA Ltda. beweist. Das Unternehmen verschifft jeden Monat über 150.000 Tonnen gentechnisch unverändertes Soja von Brasilien nach Europa. Die Burger-Kühe von McDonald's Deutschland würden 75.000 Tonnen im Jahr benötigen. IMCOPA wäre in der Lage, die Versorgung aller fleischliefernden Landwirte von McDonald's in Deutschland mit gentechnikfreiem Soja dauerhaft sicherzustellen.

Sie haben die Mittel, den Einfluss und auch die gesetzlich garantierte Möglichkeit, von Ihren Landwirten eine gentechnikfreie Fütterung zu verlangen. Denn die Landwirte können problemlos zwischen Futtermitteln mit und ohne gentechnisch veränderten Pflanzen wählen.

Sehr geehrter Herr Beeck, bieten Sie Hamburger ohne den Einsatz von gentechnisch veränderten Futterpflanzen an. Was seit April 2001 für Geflügelfleisch bei McDonald's gilt, muss auch für Rindfleisch gelten: die Erzeugung ohne den Einsatz von Gentechnikfutter.

Ich fordere Sie deshalb auf: Lösen Sie das öffentlich gegebene Versprechen von McDonald's ein, Ihren Gästen echte Vielfalt zu bieten. Kommen Sie Ihrer unternehmerischen Verantwortung gegenüber den Wünschen vieler Ihrer Kunden nach und machen Sie deren zwangsweiser Unterstützung von Gentechnik in der Landwirtschaft ein Ende. Bieten Sie eine Auswahl mit echter Wahlfreiheit und bieten Sie Hamburger ohne Gentechnik an. Bringen Sie Bewegung in Ihr Burgerangebot!

* Zahlen von McDonald's Deutschland

Mit freundlichen Grüßen

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Diese E-Mail wird verschickt an:

Holger Beeck, Vorstandsvorsitzender McDonald's Deutschland und President Western Division McDonald's Europe