Mikroplastik in Mineralwasser

Das ist das Problem

Immer wieder belegen Studien, dass Mikroplastik – also winzige Kunststoff-Partikel – in unseren Lebensmitteln enthalten sind, zum Beispiel in Mineralwasser, Muscheln oder in Meersalz „Fleur de Sel“. Klarheit über die gesundheitlichen Folgen besteht bisher nicht. 

Das ist der Stand

Seit Jahren beschäftigen sich die zuständigen Behörden, das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), mit dem Thema Mikroplastik. Es gibt Hinweise darauf, dass der Verzehr Mikroplastik Entzündungen beim Menschen hervorrufen könnte. Eine Bewertung des gesundheitlichen Risikos gibt es aber noch nicht. 

Das fordert foodwatch

Solange noch unklar ist, welche Auswirkungen der Verzehr von Lebensmitteln mit Mikroplastik hat, ist es das Mindeste, dass Verbraucherinnen und Verbraucher informiert werden, wenn den Behörden Messergebnisse vorliegen. Nur so können Menschen entscheiden, ob sie belastete Lebensmittel möglicherweise vorsorglich meiden wollen. foodwatch fordert deshalb:

  • Daten veröffentlichen: Behörden müssen Messergebnisse über Mikroplastik in Lebensmitteln veröffentlichen – und zwar unter Nennung von Hersteller- und Produktnamen!
  • Schnelle Risikobewertung: Die zuständigen Behörden müssen schnellstmöglich zu einer Einschätzung über das gesundheitliche Risiko kommen! Wenn für die Risikobewertung belastbare Daten fehlen, müssen diese erhoben werden.

Mikroplastik in Mineralwasser - wir wollen wissen wo!

Unterschriften

Mikroplastik in Mineralwässern gefunden! Doch bei welchen Marken, möchte uns das Verbraucherschutzministerium in Nordrhein-Westfalen nicht sagen. Und das bei einem Lebensmittel, das viele von uns tagtäglich konsumieren. Wir fordern: Her mit den Daten!  Mehr erfahren

Datenschutzhinweis
Zuletzt geändert am 28.06.2018
 
Newsletter abonnieren

Aktionen, Infos, Tests – Sie
erfahren´s zuerst.

Wir sind foodwatch


Verbraucher kämpfen gemeinsam für ihre Rechte – seien Sie dabei!