Wir wollen gewarnt werden!

Rueckrufe_Aktion_350x250.jpg
Unterschriften. Sind Sie schon dabei?

Glasscherben in Gurkengläsern, Listerien im Käse, Fipronil in Eiern: Pro Woche gibt es durchschnittlich zwei Lebensmittelwarnungen wegen drohender Gesundheitsgefahr. Von vielen Rückrufen bekommt die Öffentlichkeit nichts mit. Hersteller nutzen bei Weitem nicht alle Informationskanäle, um zu informieren – Supermärkte und Discounter weisen auf die meisten Rückrufe im Laden gar nicht erst hin. Dabei müssen wir wissen, ob in unserer Küche gefährliche Lebensmittel liegen oder ob wir sie sogar schon verzehrt haben. Fordern Sie jetzt: Aldi, Rewe, Edeka & Co. müssen gut sichtbar auf einem schwarzen Brett, per Newsletter und über soziale Netzwerke vor gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln aus ihrem Sortiment warnen!

foodwatch hat diese Aktion am 24.08.2017 gestartet.

Petitions-Text lesen

Sehr geehrte Damen und Herren,

pro Woche werden in Deutschland durchschnittlich zwei Lebensmittelwarnungen ausgesprochen. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher erfahren von den Rückrufen nichts. Der Grund: Sowohl Hersteller, Händler aber auch Behörden nutzen bei Weitem nicht alle Verbreitungskanäle, die ihnen zur Verfügung stehen.

Ob Salmonellen in Eiern, Glasscherben in Gurkengläsern oder eine fehlende Allergenkennzeichnung – Verbraucherinnen und Verbraucher müssen wissen, ob in ihren Kühlschränken oder Vorratskammern gesundheitsgefährdende Lebensmittel liegen oder ob sie diese sogar bereits verzehrt haben.

Der Handel spielt eine besonders wichtige Rolle in der Frage, ob eine Lebensmittelwarnung bis zu den Verbraucherinnen und Verbrauchern durchdringt. Deswegen wird es höchste Zeit, dass Supermärkte standardmäßig über den Rückruf von potenziell gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln informieren – das ist heute nicht der Fall.

Ich fordere Sie deshalb auf, dafür zu sorgen, ...

  • ...dass all Ihre Filialen auf einem schwarzen Brett, am Supermarktregal und an den Kassen gut sichtbar über alle Lebensmittelrückrufe aus Ihrem Sortiment informieren, sowohl bei Eigenmarken als auch bei Markenprodukten;
  • ...dass Sie alle anderen Ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle wie soziale Medien (Facebook, Twitter etc.), Newsletter-Verteiler, Websites oder ggf. aktuelle Anzeigen und Werbeprospekte nutzen, um über die Rückrufaktionen zu informieren.

Bitte leisten Sie Ihren Beitrag, um möglichst viele Verbraucherinnen und Verbraucher vor gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln zu warnen!

Mit freundlichem Gruß

Vorname Nachname (wird automatisch eingefügt)

Diese E-Mail wird an folgende Empfänger verschickt:

Aldi Nord, ALDI Einkauf GmbH & Co. OHG

Aldi Süd Dienstleistungs-GmbH & Co. oHG

Dm-drogerie markt GmbH & Co. KG

Edeka Zentrale AG & Co. KG

Kaufland Warenhandel GmbH & Co. KG

Lidl Stiftung & Co. KG

Rewe Markt GmbH

Dirk Rossmann GmbH

real,- SB-Warenhaus GmbH