Fordern Sie das Smiley-System für Deutschland!

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Unterschriften

Dänemark macht es vor: Mit Hilfe von Smiley-Symbolen werden die Ergebnisse von Lebensmittelkontrollen veröffentlicht, direkt im Restaurant oder Geschäft. Fordern Sie Politiker und Verbände auf, das Smiley-System auch in Deutschland einzuführen. Mit der Geheimniskrämerei muss Schluss sein!

foodwatch hat die Mitmach-Aktion am 29. April 2009 gestartet.

Petitions-Text lesen

Sehr geehrte Damen und Herren Minister, sehr geehrte Bundestagsabgeordnete, sehr geehrte Damen und Herren,

bei den amtlichen Lebensmittelkontrollen werden jedes Jahr rund 15 Prozent aller Proben und rund 23 Prozent aller überprüften Betriebe beanstandet. Doch die Ergebnisse der amtlichen Lebensmittelkontrollen werden den Verbrauchern vorenthalten. Selbst bei Skandalen wie Gammelfleisch oder bei Deklarationsbetrug wie beim „Analog-Käse“ werden Hersteller und Verkaufsstellen verschwiegen.

Die bundesweite Veröffentlichung aller Ergebnisse der amtlichen Kontrollen in Lebensmittelbetrieben unter Nennung von Namen und festgestellten Mängeln ist überfällig. In einer repräsentativen Emnid-Umfrage im Auftrag von foodwatch stimmen 93 Prozent der Befragten dafür, dass die Betriebe verpflichtet werden, ihre Kunden mit gut sichtbaren Aushängen über die amtlichen Kontrollergebnisse zu informieren – mit einem „Smiley-System“ nach dänischem Vorbild.

Das seit 2001 in Dänemark erfolgreich praktizierte System stellt genau diese Transparenz bei amtlichen Lebensmittelkontrollen her und ist ein Vorbild für Deutschland.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Geheimniskrämerei in den Behörden muss Schluss sein. Betrüger müssen genannt, die Ergebnisse der Betriebskontrollen bekannt gegeben werden, am besten mit dem Smiley-System. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass Deutschland ein Land des Lächelns wird:

  • Die Ergebnisse aller amtlichen Lebensmittelkontrollen müssen veröffentlicht werden. Wir brauchen eine Kultur der Offenheit bei den zuständigen Behörden.

  • Die Namen der beanstandeten Betriebe und der festgestellten Mängel müssen öffentlich (zum Beispiel auf einer zentralen Internetseite, wie dies auch in Dänemark geschieht) genannt werden. Das gilt für die Gastronomie ebenso wie für den Handel und Lebensmittelproduzenten.

  • Die Verbraucher müssen in Lebensmittelgeschäften und Gaststätten direkt mit gut sichtbaren Aushängen sowie im Internet über die amtlichen Kontrollergebnisse informiert werden. Das seit Jahren in Dänemark bewährte Smiley-System sollte Vorbild für Deutschland sein. Das Smiley-System muss gesetzlich vorgeschrieben werden - eine freiwillige Regelung reicht ebenso wenig aus wie die Vergabe nur von "Positiv"-Smileys.

Mit freundlichen Grüßen

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Diese E-Mail wird verschickt an: 

Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung

Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister der Bundesländer

  • Peter Hauk, Baden-Württemberg (Verbraucherministerium)
  • Dr. Marcel Huber, Bayern (Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit)
  • Dirk Behrendt, Berlin (Senator für Justiz und Verbraucherschutz)
  • Stefan Ludwig, Brandenburg (Verbraucherministerium)
  • Dr. Hermann Schulte-Sasse, Bremen (Senatorin für Bildung, Wissenschaft und Gesundheit)
  • Eva Quante-Brandt, Bremen (Senatorin für Wissenschaft, Gesundheit und Verbraucherschutz)
  • Cornelia Prüfer-Storcks, Hamburg (Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz)
  • Dr. Till Backhaus, Mecklenburg-Vorpommern (Verbraucherministerium)
  • Barbara Otte-Kinast, Niedersachsen (Verbraucherministerium)
  • Christiane Schulze Föcking, Nordrhein-Westfalen (Verbraucherministerium)
  • Priska Hinz, Hessen (Verbraucherministerium)
  • Anne Spiegel, Rheinland-Pfalz (Justiz- und Verbraucherministerium)
  • Reinhold Jost, Saarland (Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz)
  • Barbara Klepsch, Sachsen (Verbraucherministerium)
  • Claudia Dalbert, Sachsen-Anhalt (Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie)
  • Petra Grimm-Benne, Sachsen-Anhalt (Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales)
  • Dr. Robert Habeck, Schleswig-Holstein (Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume)
  • Dr. Sabine Sütterlin-Waack, Schleswig-Holstein (Ministerium für Justiz, Europa, Verbraucherschutz und Gleichstellung des Landes Schleswig-Holstein)
  • Heike Werner, Thüringen (Soziales, Familie und Gesundheit)
  • Dieter Lauinger, Thüringen (Migration, Justiz und Verbraucherschutz)