Lebensmittelbetriebe für mehr Transparenz

Dänemark Smileykennzeichnung

Mehr Transparenz durch die Smiley-Offensive.de: Unterstützt von Promi- und TV-Köchen, sprechen sich Gastronomen, Hoteliers und Lebensmitteleinzelhändler selbst für eine Veröffentlichung der Ergebnisse von Hygienekontrollen aus. Denn von dem erfolgreichen Smiley-System nach dänischem Vorbild würden nicht nur die Verbraucher profitieren – sondern auch die große Mehrheit der sauber arbeitenden Betriebe.

Dänemark macht es seit Jahren erfolgreich vor: Dort werden alle Kontrollergebnisse vor Ort in den Betrieben ausgehängt, anhand von Smiley-Logos können sich die Verbraucher informieren, ob bei den jüngsten Hygienekontrollen alles bestens war oder nicht. In Dänemark hat das die Zahl der Beanstandungen deutlich reduziert. In Deutschland hingegen wird Jahr für Jahr jeder vierte besuchte Lebensmittelbetrieb beanstandet. Gäste und Kunden erfahren aber nicht, wer an der Hygiene spart. Das ist nicht nur schlecht für die Verbraucher, sondern auch für die Mehrheit der sauberen und ehrlichen Unternehmen: Denn sie sind von den Schmuddelbetrieben nicht zu unterscheiden.

Inhaber von Lebensmittelbetrieben zeigen Gesicht

foodwatch glaubt, dass dass die meisten Betriebe sich einen fairen Wettbewerb wünschen – und ihre Gäste gerne wissen lassen, wie es in ihrer Küche aussieht. Ein lachendes Smiley ist schließlich die beste Werbung. Auf der von foodwatch initiierten Aktionsseite www.smiley-offensive.de sprechen sich daher – unterstützt von Promi- und TV-Köchen – Gastronomen, Hoteliers und Lebensmitteleinzelhändler selbst für eine Veröffentlichung der Ergebnisse von Hygienekontrollen aus. Ziel der Initiative: Die Einführung des erfolgreichen dänischen Smiley-Systems auch in Deutschland.

Alle Inhaber gastronomischer Betriebe, Hoteliers, Lebensmittelhändler und das Lebensmittelhandwerk können die Aktion unterstützen, indem sie ein Bild von sich oder ihrem Betrieb sowie ein Zitat hochladen unter:

www.smiley-offensive.de/unterstuetzer-werden

Video: Aufruf von TV-Köchin Cornelia Poletto

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„Die Smiley-Offensive"
 


Der Saubere ist der Dumme!

foodwatch will mit der Aktion zeigen, dass die öffentliche Debatte völlig verzerrt ist: Weil einige Lobbyisten sich offenbar als Vertreter der Schmuddelbetriebe verstehen, entsteht der Eindruck, die Lebensmittelwirtschaft sei komplett gegen Transparenz. Richtig ist aber: Viele Betriebe haben erkannt, dass eine Veröffentlichung der Kontrollergebnisse nicht nur Gästen und Kunden, sondern auch ihnen selbst hilft. Denn bisher gilt: Der Saubere ist der Dumme – weil er von den Schmuddel-Läden, die sich die Zeit und das Geld für hygienisches Arbeiten und gut geschultes Personal sparen, nicht zu unterscheiden ist.

Aufruf an Betriebe und Verbraucher

Unter www.smiley-offensive.de können alle Inhaber gastronomischer Betriebe, Hoteliers, Lebensmittelhändler und das Lebensmittelhandwerk die Aktion unterstützen, indem sie ein Bild von sich oder ihrem Betrieb sowie ein Zitat hochladen.

Verbraucher, die die Smiley-Offensive unterstützen möchten, können diese Ihrem Lieblingslokal unverbindlich per E-Mail weiterempfehlen. Alternativ kann hierfür der Aktions-Flyer ausgedruckt und in möglichst vielen Betrieben ausgelegt werden.

Zuletzt geändert am 21.07.2014
 
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