Jetzt protestieren gegen Gesundheitsschwindel von Danone & Co.!
Hallo und guten Tag,
was für ein EU-Irrsinn: Wir Verbraucher werden regelmäßig mit falschen Gesundheitsversprechen auf Lebensmitteln getäuscht - und das ist auch noch legal! Mit einem neuen Gesetz wollte die EU eigentlich den Gesundheitsschwindel stoppen. Doch Lebensmittelhersteller dürfen jetzt sogar Soft Drinks, Süßigkeiten und Junkfood ganz offiziell mit Werbesprüchen zu Gesundheit und Wohlbefinden vermarkten. foodwatch fordert: Schluss damit! Gesundheitswerbung ist häufig irreführend und nicht dazu geeignet, eine ausgewogene Ernährung zu fördern. Sie führt nur zu immer mehr Designer-Food mit zugesetzten Vitaminen, nicht zu Verzehranreizen für Obst oder Gemüse. Gesundheitsbezogene Werbeaussagen für Lebensmittel müssen deshalb grundsätzlich verboten werden. Unterstützen Sie unseren Protest und schreiben Sie jetzt direkt an EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg:
www.foodwatch.de/aktion-gesundheitsschwindel
Joghurt gegen Erkältung und Margarine gegen Herzkrankheiten, zuckrige Soft Drinks als Sport-Getränk und salzige Wurst als vermeintlich gesunder Snack für Kinder: Lebensmittelhersteller suggerieren häufig, ihre Industrieprodukte wären geradezu Wundermittel für die Gesundheit. Doch Verbraucher werden mit solcher Gesundheitswerbung regelmäßig getäuscht und in die Irre geführt. Mit neuen Regeln - der sogenannten Health-Claims-Verordnung - wollte die Europäische Union Konsumenten eigentlich vor irreführenden Gesundheitsversprechen schützen. Seit einem Jahr müssen sich Lebensmittelhersteller daher ihre gesundheitsbezogenen Werbeaussagen (sogenannte "Health Claims") genehmigen lassen. Alle Werbesprüche, die nicht zugelassen werden, sind in Zukunft verboten. Tausende Anträge von Herstellern auf Genehmigung ihrer Werbesprüche wurden bereits abgelehnt. Übrig blieben bisher rund 250 Werbebotschaften, die geprüft wurden und erlaubt sind. Das klingt erst einmal gut.
Doch ein foodwatch-Produktcheck hat jetzt gezeigt: Der Gesundheitsschwindel geht trotzdem munter weiter - ganz legal! Das Problem: Die EU bewertet oft nur isolierte Effekte einzelner Zusätze, nicht jedoch, ob ein Lebensmittel insgesamt empfehlenswert ist. Für die Lebensmittelkonzerne also kein Problem, wie der foodwatch-Test entlarvte: Danone & Co. mischen jetzt einfach billige Vitamine oder Mineralstoffe in Soft Drinks, Süßigkeiten oder salzige Wurst und dürfen diese dann zu überteuerten Preisen ganz legal mit Gesundheitswerbung vermarkten.
Doch genau wie zuckriger Danone-Joghurt nicht vor Erkältung schützt, machen künstlich zugesetzte Vitamine aus fettig-salziger Salami kein gesundes Produkt und Mineralstoffe aus einem Soft Drink kein sportliches Getränk. Selbst umstrittene Produkte wie Red Bull oder Becel pro.activ dürfen Gesundheitswerbung tragen - das kann für Verbraucher sogar gefährlich werden.
Daher: Unterstützen Sie unseren Protest! Fordern Sie den verantwortlichen EU-Kommissar Tonio Borg und die Europäische Lebensmittelbehörde EFSA auf, den Gesundheitsschwindel endlich zu stoppen. Fordern Sie mit uns ein Verbot von gesundheitlichen Werbeversprechen für Lebensmittel!
Hier unterzeichnen: Schwindel mit Gesundheitswerbung stoppen!
Klicken Sie sich rein,
Ihr foodwatch-Team
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