Jetzt protestieren: Hunger-Wetten stoppen, Herr Schäuble!
Hallo und guten Tag,
Kehrtwende von Wolfgang Schäuble bei den EU-Verhandlungen zur Regulierung der Finanzmärkte: Der Bundesfinanzminister hört auf die Kritik von unterschiedlichen Nichtregierungsorganisationen und fordert endlich schärfere Maßnahmen zur Eindämmung der Nahrungsmittelspekulation! Aber jetzt muss er diese Forderungen auch durchsetzen. In einer heute neu gestarteten E-Mail-Aktion fordert foodwatch den deutschen Finanzminister daher auf, seinen Einfluss in Brüssel geltend zu machen und die Hunger-Wetten auf Nahrungsmittelpreise zu stoppen! Machen Sie mit - schreiben Sie jetzt direkt an Wolfgang Schäuble und fordern Sie ein Ende der Spekulation mit Nahrungsmitteln:
www.foodwatch.de/hungerwetten-stoppen
Wolfgang Schäuble hat offenbar eine Kehrtwende hingelegt: Denn noch im Juni dieses Jahres hatte er einem völlig wirkungslosen Entwurf der EU-Finanzminister zugestimmt, der die Nahrungsmittelspekulation kaum begrenzen würde. foodwatch hatte damals folgenschwere Schlupflöcher für Spekulanten in dem Gesetzentwurf aufgedeckt. Nun greift Wolfgang Schäuble offenbar endlich die Kritik von foodwatch und anderen Nichtregierungsorganisationen auf. In einem internen Positionspapier für die EU-Verhandlungen macht sich sein Ministerium dafür stark, zahlreiche Ausnahmeregeln des bisherigen Gesetzentwurfes zu beseitigen. Ein positiver Schritt!Aber meint Wolfgang Schäuble es auch tatsächlich ernst oder trickst er nur?
Gute Positionspapiere allein reichen noch nicht aus, um den Hungermachern von Deutscher Bank und Co. endlich einen Riegel vorzuschieben. Aus den Absichten müssen Gesetze werden. Bundesfinanzminister Schäuble hat jetzt die Chance, eine strenge Regulierung durchzusetzen. Seine Stimme als deutscher Finanzminister hat enormes Gewicht im EU-Finanzministerrat. Und auch die französische Regierung fordert eine strengere Regulierung der Finanzmärkte. Er hat also keine Ausrede mehr!
Schreiben Sie an Wolfgang Schäuble und machen Sie ihm klar, dass er jetzt seinen Worten Taten folgen lassen muss:
www.foodwatch.de/hungerwetten-stoppen
Sollte Wolfgang Schäuble wieder einmal nachgeben und ein weiteres Mal einer wirkungslosen Finanzmarktrichtlinie zustimmen, kann die unmoralische Spekulation ungehemmt weitergehen. Diese steht im dringenden Verdacht die Preise für Nahrungsmittel zu erhöhen. In der Folge können sich Menschen in armen Ländern, die einen Großteil ihres ohnehin niedrigen Einkommens für Nahrung ausgeben müssen, nicht mehr genug zu essen leisten. Dies kann gerade bei Kindern und schwangeren Frauen zu lebenslangen Gesundheitsschäden führen. Appellieren Sie deshalb an Bundesfinanzminister Schäuble, endlich ein wasserdichtes europäisches Gesetz durchzusetzen, das die gewissenlose Zockerei stoppt:
Unterschreiben Sie jetzt unsere Protest-Aktion!
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Ihr foodwatch-Team
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