E-Mail-Aktion

Das halbe Leben zwangsfixiert: Schweinequal beenden!

Eingezwängt zwischen Metallstangen, ohne jeden Bewegungsspielraum – so verbringen Sauen in der Ferkelzucht ihr halbes Leben. Zu Hunderten aneinander gepfercht in engen Metallkorsetts, die ihnen nicht einmal erlauben sich umzudrehen. Auch nach der Geburt werden die intelligenten und fürsorglichen Tiere so davon abgehalten, sich um ihre Ferkel zu kümmern. Und das alles nur, um Schweinefleisch in Deutschland weiterhin so billig wie möglich zu produzieren. In Schweden und Großbritannien ist diese Praxis seit Jahrzehnten verboten, in Deutschland hat ein Gericht sie schon vor Jahren für tierschutzwidrig erklärt. Doch statt nun endlich ein Verbot durchzusetzen, will die Regierung den sogenannten „Kastenstand“ für weitere 17 (!) Jahre erlauben. Jetzt ist der Ball beim Bundesrat. Er sollte am 14. Februar abstimmen, doch die Abstimmung wurde verschoben. Das ist ein Zeichen, dass unser Protest wirkt. Nun müssen wir dranbleiben! Die Grünen haben die Kastenstandhaltung in der Vergangenheit scharf kritisiert. Im Bundesrat haben sie die Chance, diese Praxis zu stoppen. Schreiben Sie deshalb mit uns an die Parteivorsitzenden und die Grünen Ländervertreter im Bundesrat und fordern Sie: Beenden Sie diese tierquälerische Praxis JETZT!

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Das halbe Leben zwangsfixiert: Schweinequal beenden!

Eingezwängt zwischen Metallstangen, ohne jeden Bewegungsspielraum – so verbringen Sauen in der Ferkelzucht ihr halbes Leben. Zu Hunderten aneinander gepfercht in engen Metallkorsetts, die ihnen nicht einmal erlauben sich umzudrehen. Auch nach der Geburt werden die intelligenten und fürsorglichen Tiere so davon abgehalten, sich um ihre Ferkel zu kümmern. Und das alles nur, um Schweinefleisch in Deutschland weiterhin so billig wie möglich zu produzieren. In Schweden und Großbritannien ist diese Praxis seit Jahrzehnten verboten, in Deutschland hat ein Gericht sie schon vor Jahren für tierschutzwidrig erklärt. Doch statt nun endlich ein Verbot durchzusetzen, will die Regierung den sogenannten „Kastenstand“ für weitere 17 (!) Jahre erlauben. Jetzt ist der Ball beim Bundesrat. Er sollte am 14. Februar abstimmen, doch die Abstimmung wurde verschoben. Das ist ein Zeichen, dass unser Protest wirkt. Nun müssen wir dranbleiben! Die Grünen haben die Kastenstandhaltung in der Vergangenheit scharf kritisiert. Im Bundesrat haben sie die Chance, diese Praxis zu stoppen. Schreiben Sie deshalb mit uns an die Parteivorsitzenden und die Grünen Ländervertreter im Bundesrat und fordern Sie: Beenden Sie diese tierquälerische Praxis JETZT!

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundesrat entscheidet darüber, ob die Zwangshaltung von Millionen Muttersauen in Deutschland - die so genannte „Kastenstand-Haltung“ - fortgesetzt wird.

Seit fast dreißig Jahren wird das Martyrium der Muttersauen von deutschen Behörden und  Regierungen geduldet. Schweden hat den Kastenstand bereits 1988 verboten, Großbritannien 1991 und die Schweiz 1997. Auch in den Niederlanden, Österreich und Norwegen gelten inzwischen Verbote. Tiermedizinisch steht völlig außer Frage, dass das Einzwängen von Muttersauen eine massive Störung ihrer elementarsten Bedürfnisse darstellt und den Geburtsverlauf stört. Die Behauptung der Kastenstands-Befürworter, nämlich die Zahl der Ferkelverluste durch Erdrücken zu verringern, wird nachweislich besser durch mehr Platz in den Abferkelställen erreicht.

Die Grüne Partei fordert mit Nachdruck eine Agrar- und Tierhaltungswende und grüne AgrarpolitikerInnen kritisieren regelmäßig die Zwangshaft der Muttersauen in deutschen Ställen. Ich fordere Sie deshalb dringend auf:

Bitte nutzen Sie Ihre Stimmen im Bundesrat, um das ausschließlich den Exportinteressen der deutschen Fleischindustrie dienende Martyrium von Millionen Muttersauen jetzt zu beenden: Keine Stimme einer Landesregierung mit grüner Beteiligung für den Fortbestand des tierquälerischen Kastenstands in Deutschland!

Mit freundlichen Grüßen

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Die Aktion richtet sich an die Partei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Dazu schreiben wir die folgenden Personen an:

Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Robert Habeck, Bundesvorsitzender BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Grüne Ministerinnen und Minister in den Bundesländern, sowie die Parteivorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN der restlichen Bundesländer.

foodwatch hat die Aktion am 3. Februar 2020 gestartet.

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