Mikroplastik in Mineralwasser

26.07.2018

Mikroplastik in Mineralwässern gefunden! Doch bei welchen Marken, möchte uns das Verbraucherschutzministerium in Nordrhein-Westfalen nicht sagen. Und das bei einem Lebensmittel, das viele von uns tagtäglich konsumieren! Wir fordern: Her mit den Daten!

Jetzt protestieren!

Hallo und guten Tag,

Es ist Sommer, es ist heiß – was gibt es da besseres als eine Flasche kaltes Mineralwasser? Doch was ist, wenn Mineralwasser – egal ob in Plastik- oder Glasflasche – mit winzigen Plastikpartikeln verunreinigt ist? Davon ist derzeit leider auszugehen: Ende des Jahres 2017 hat eine dem Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen (NRW) unterstellte Behörde eine Studie veröffentlicht, in der Mikroplastik-Partikel in Mineralwasser nachgewiesen wurden. Die Studie nennt jedoch keine Hersteller- oder Produktnamen – trotz unserer Nachfrage weigert sich das Ministerium, die Namen herausgeben. Deshalb brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung.

Hier E-Mail-Aktion unterzeichnen!

Mikroplastik in Lebensmitteln ist nicht neu: In den letzten Jahren wurde in verschiedenen Studien nachgewiesen, dass Lebensmittel wie z.B. Meeresfrüchte oder Meersalz (Fleur de Sel) winzige Plastikpartikel enthalten können. Doch nun wurde Mikroplastik auch in einem ganz alltäglichen Lebensmittel nachgewiesen: In Mineralwasser! Besonders hoch waren die Werte bei Wasser aus Mehrweg-Plastikflaschen. Doch auch bei Mineralwässern in Glasflaschen war eine erhöhte Zahl an Mikroplastik-Partikeln enthalten. Das Problem: Wir wissen nicht, welche Marken betroffen sind!

Ich will es wissen!

Welche gesundheitlichen Gefahren von dem Verzehr von Mikroplastik ausgehen, ist noch völlig unklar. Es gibt Hinweise darauf, dass der Verzehr von Mikroplastik Entzündungen beim Menschen hervorrufen könnte. Obwohl deutsche und europäische Behörden schon seit Jahren zum Thema Mikroplastik in Lebensmitteln arbeiten, gibt es bislang keine Bewertung des Gesundheitsrisikos. Wir finden: Solange die gesundheitlichen Auswirkungen nicht geklärt sind, ist es das Mindeste, dass Verbraucherinnen und Verbraucher erfahren, in welchen Produkten Mikroplastik enthalten ist.

Schreiben Sie jetzt an das Verbraucherschutzministerium in Nordrhein-Westfalen und fordern Sie die Herausgabe der Testergebnisse inklusive der Namen der Hersteller und Produkte: Wir wollen wissen, in welchen Produkten Mikroplastik drin steckt!

Jetzt mitmachen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße,

Ihr foodwatch-Team

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