Mog i net!

19.10.2018

Hallo und guten Tag, 

kein Schutz vor hormonell wirksamen Chemikalien, mehr Pestizide auf unseren Tellern und das Ende des Vorsorgeprinzips - all das droht uns, sollte das Freihandelsabkommen CETA vollständig umgesetzt werden. Doch das Ergebnis der Landtagswahl in Bayern ist jetzt unsere große Chance. Denn Bayern könnte das europäisch-kanadische Freihandelsabkommen noch verhindern. Warum? Bald soll der Bundesrat über CETA entscheiden. Sollten die Freien Wähler in Bayern mitregieren - wonach es gerade aussieht - könnten sie im Koalitionsvertrag mit der CSU vereinbaren, dass Bayern im Bundesrat CETA nicht zustimmt. Das kann das Aus für das Freihandelsabkommen bedeuten!

Die Freien Wähler haben sich bisher immer gegen das EU-Kanada-Abkommen ausgesprochen. Heute starten die Koalitionsgespräche zwischen den Freien Wählern und der CSU. Schreiben Sie daher JETZT an Hubert Aiwanger, den Chef der Freien Wähler: Seine Partei darf jetzt nicht einknicken, sondern muss zu ihrem NEIN zu CETA stehen!

Was sind die Konsequenzen von CETA für Verbraucherinnen und Verbraucher?

Das Vorsorgeprinzip - Grundsäule der Verbraucher- und Umweltpolitik Europas - wird durch das Handelsabkommen ausgehebelt. Mit CETA droht zum Beispiel, dass die EU den Einsatz von hormonell wirksamen Chemikalien zukünftig nicht mehr wirksam regulieren kann. Außerdem wird es mit CETA schwerer, europäische Verbraucherschutzstandards zu verbessern. Eine bessere Kennzeichnung für Lebensmittel rückt damit zum Beispiel in weite Ferne. Denn: Einmal zwischen den Vertragspartnern vereinbarte Bestimmungen können mit CETA nicht mehr einseitig geändert werden. Darüber hinaus sind exklusive Sonderklagerechte für ausländische Unternehmen in CETA festgeschrieben. Investoren können Regierungen auf hohe Schadensersatzsummen verklagen, wenn sie sich durch Umwelt- oder Verbraucherschutzgesetze benachteiligt sehen.

Das wollen wir uns nicht gefallen lassen! Jetzt haben wir noch einmal die Chance, CETA zu verhindern. Protestieren Sie mit uns und teilen Sie die Aktion gerne mit Freundinnen, Bekannten und Familie!

Damit wir besonders viele Stimmen sammeln können, haben wir uns mit dem BUND Naturschutz in Bayern, Campact, Mehr Demokratie und dem Umweltinstitut München zusammengetan.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung! 

Ihr foodwatch-Team

 
Wir sind foodwatch


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