Was ist orange, hat große Ohren und liebt Gurken?

02.12.2016

„Die Maus“ kehrt Junkfood den Rücken. Aber Kinderidole wie „Wickie“ und „SpongeBob“ werben noch immer fast ausschließlich für zuckrige Frühstücksflocken und fettige Snacks. Die Lebensmittelindustrie missbraucht das Vertrauen, das Kinder Comicfiguren entgegenbringen. Damit muss Schluss sein!
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Hallo und guten Tag,

„Das ist die Maus. Die Maus ist ein Idol für viele Kinder. Wenn die Maus etwas gut findet, finden Kinder das in der Regel auch. Deswegen ist es richtig, dass die Maus künftig fast ausschließlich für gesunde Lebensmittel wirbt ... “

... So in etwa könnte eine „Senung mit der Maus“ beginnen, die sich mit den neuen Lizenz-Regeln „der Maus“ befasst. Ab 2017 soll diese fast nur noch für Lebensmittel werben, die Eltern guten Gewissens kaufen können: Obst, Gemüse und Nüsse etwa. Nur zu besonderen Anlässen wie Weihnachten darf die Maus auch mal für Süßes stehen. Die WDR mediagroup ist damit das erste Medienunternehmen, das die entsprechenden Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weitgehend umsetzt. Das ist ein großer Schritt nach vorne!

Doch wir können uns nicht zurücklehnen. Denn andere Multimediakonzerne lassen ihre Helden weiter für Zuckerbomben wie Limonade und Snacks werben. Und die Lebensmittelindustrie fixt Kinder damit schon früh auf ungesunde Lebensmittel an. Das wollen wir ändern - und Sie können uns dabei helfen. Unterschreiben Sie unsere E-Mail-Aktion gegen Junkfood-Werbung mit Comicfiguren!

Ob „Wickie“, „die Biene Maja“, „Micky Maus“ oder „SpongeBob“ – nach wie vor wird die Bekanntheit vieler Kinderidole dazu benutzt, für zu süße, zu salzige und zu fettige Lebensmittel zu werben. Damit wird es den Eltern – unnötigerweise - schwer gemacht, ihre Kinder für eine gesunde Ernährung zu begeistern. Die Lebensmittelindustrie schürt gezielt Familienkonflikte und legt es darauf an, dass Kinder im Supermarkt quengeln sollen. Gerade bei den Kleinsten verfängt die Werbung mit Comicfiguren besonders gut, wie Studien gezeigt haben. Dieses Störfeuer von der Industrie müssen wir uns nicht gefallen lassen. Die Werbung mit Kinderidolen sollte nur noch für gesunde Lebensmittel wie Gemüse, Obst oder Nüsse gemacht werden!

Denn heutzutage sind Kinder und Jugendliche deutlich stärker von Übergewicht und Fettleibigkeit betroffen, als noch vor 30 Jahren: 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen von drei bis 17 Jahren gelten laut einer Erhebung des Robert Koch-Instituts als übergewichtig oder adipös, 6,3 Prozent aller untersuchten Kinder als fettleibig. Damit hat der Anteil übergewichtiger Kinder seit den 1990ern um sage und schreibe 50 Prozent zugenommen!

Helfen Sie uns jetzt dabei, Werbung für Ungesundes mit Kinderidolen zu stoppen:

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Vielen Dank für Ihre Unterstützung,

Ihr foodwatch-Team

P.S.: Wir versuchen schon seit über einem Jahr, die Rechteinhaber von Comicfiguren zum Umdenken zu bewegen. Jetzt endlich tut sich was! Bitte unterstützen Sie uns auch weiter bei unserer Arbeit! Wir sind unabhängig von Staat und Lebensmittelwirtschaft und finanzieren uns aus Förderbeiträgen und Spenden. foodwatch ist ein gemeinnütziger Verein, dem jede und jeder beitreten kann - bitte werden auch Sie Fördermitglied:

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