Pressemitteilung 13.03.2013

Presse-Statement: foodwatch zu Nahrungsmittelspekulation/Anhörung von Deutsche-Bank-Chef Jürgen Fitschen im Bundestag

Zum heutigen Auftritt von Deutsche-Bank-Vorstandschef Jürgen Fitschen vor dem Bundestagsausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung erklärt Thilo Bode, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch:

"Herr Fitschen hat deutlich gemacht, dass er die Unschädlichkeit seiner Finanzprodukte eben nicht belegen kann - damit hat er das beste Argument geliefert, weshalb die Deutsche Bank sofort aus der Spekulation mit Nahrungsmitteln aussteigen sollte. Es ist der Öffentlichkeit nicht zu vermitteln, dass die Deutsche Bank ihre angebliche Studie unter Verschluss hält, auf die sie ihren Verbleib in diesem Geschäftsfeld begründet."

Hintergrund:

In einer Reihe von Papieren aus ihrer Forschungsabteilung war die Deutsche Bank zum gegenteiligen Schluss gekommen, als die Konzernspitze dies aktuell thematisiert: Nämlich dass Finanzwetten auf Agrarrohstoffe sehr wohl zu Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln beitragen können.