Pressemitteilung 29.01.2014

Presse-Statement: foodwatch zur Jahrespressekonferenz der Deutschen Bank - Nahrungsmittelspekulation

Zur heutigen Jahrespressekonferenz der Deutschen Bank, sagte Thilo Bode, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch: 

„Anstatt die volkswirtschaftlich unsinnigen Agrar-Spekulationen endlich zu beenden, wartet Jürgen Fitschen weiter auf einen 'nachhaltigen Beweis'  für die Schädlichkeit der Geschäfte. Doch wie lange will die Deutsche Bank noch warten? foodwatch fordert die Umkehr der Beweislast: Nicht die Hungernden müssen der Deutschen Bank nachweisen, dass Agrar-Spekulationen zu Preissprüngen bei Lebensmitteln führen, sondern die Deutsche Bank muss die Unschädlichkeit ihrer Geschäfte nachweisen können - oder endlich vorsorglich aus der Zockerei aussteigen. Andere Banken haben längst vorgemacht, was verantwortliches Handeln bedeutet und haben ihre Geschäfte mit Agrar-Rohstoffen beendet.“ 

Hintergrund:
Der Deutsche-Bank-Vorsitzende Jürgen Fitschen hatte auf der heutigen Jahrespressekonferenz seines Hauses erklärt, man werde sich erst dann aus den Geschäften „zurückziehen“ , wenn man einen „nachhaltigen Beweis“ dafür finden würde, dass „es hier Verzerrungen gibt, die nicht beherrschbar sind“.