Presse-Statement: foodwatch zu lebensmittelwarnung.de

19.02.2019 Zurück zur Übersicht

Zu den Änderungen an dem staatlichen Portal lebensmittelwarnung.de erklärt Martin Rücker, Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch:

„Trotz aller Änderungen erfüllt das Portal noch immer nicht einmal im Ansatz das Ziel, Menschen schnell und zuverlässig vor gefährlichen Produkten zu warnen. Bereits 2011 hatten Bund und Länder schriftlich fest vereinbart, dass die Menschen über das Portal per E-Mail-Newsletter informieren lassen können – das ist bis heute nicht umgesetzt, von einer Verbreitung über viel genutzte Kanäle wie Facebook oder Instagram ganz zu schweigen.

Ministerin Julia Klöckner, die ständig von Digitalisierung redet, blamiert sich mit diesem Trauerspiel bis auf die Knochen – und versagt kläglich dabei, die Menschen vor ernsthaften Gesundheitsrisiken zu schützen. Selbst bei einem so wichtigen Thema wie Produktwarnungen ist das Internet für Bundesregierung und Länder offenbar immer noch ‚Neuland‘“.

Hintergrund:

Unter www.lebensmittelwarnung.de sollen Verbraucherinnen und Verbraucher ab sofort zum Beispiel auch bei gesundheitsschädlichen Cremes oder Shampoo, Spielzeug, Kleidung oder Schmuck gewarnt werden. Das Portal wurde um Kosmetika und Bedarfsgegenstände erweitert, teilte das zuständige Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) am Dienstag mit. Unternehmen und Behörden können dort ihre Rückrufe veröffentlichen.

 
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