Presse-Statement zu Eier / Fipronil / Lebensmittel

16.08.2017 Zurück zur Übersicht

Berlin, 16. August 2017. Zu den neuesten Erkenntnissen zu Fipronil-Eiern erklärt Johannes Heeg von der Verbraucherorganisation foodwatch:

„Gestern waren  noch 10,7 Millionen Eier mit Fipronil belastet, heute sollen es mehr als 28 Millionen sein. Die Informationspolitik im Fipronil-Skandal ist katastrophal und offenbart: Von einer funktionierenden Rückverfolgbarkeit von Produkten kann keine Rede sein. 

Eiernudeln, Eierlikör, Eierkuchen: Noch immer wissen die Verbraucherinnen und Verbraucher nicht, welche verarbeiteten Produkte mit Fipronil belastet sind und ob diese weiterhin verkauft werden. Die Behörden müssen so schnell wie möglich alle vorliegenden Fipronil-Testergebnisse veröffentlichen und dabei die Hersteller- und Produktnamen nennen.“

Hintergrund

Der Fipronil-Skandal zieht immer größere Kreise und hat offenbar eine weit größere Dimension als bislang bekannt. Allein nach Niedersachsen sollen mehr als 28 Millionen Eier, die möglicherweise mit dem Insektizid Fipronil belastet sind, geliefert worden sein. Das erklärte der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer (Grüne) gegenüber der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Bundesregierung hatte zuletzt erklärt, es seien bis zu 10,7 Millionen Fipronil-Eier nach Deutschland geliefert worden.

 
RSS-Feed

Pressemitteilungen als RSS-Feed abonnieren.

So ereichen Sie uns

foodwatch e.V.
presse und öffentlichkeitsarbeit
brunnenstraße 181
d-10119 berlin

e-mail: presse@foodwatch.de

An Wochenenden erfahren Sie unter der angegebenen Telefonnummer per Bandansage, auf welchem Wege Sie uns kontaktieren können. 

Außerhalb der Bürozeiten erreichen Sie die Pressestelle in dringenden Fällen mobil unter
+49 (0) 1 74 / 3 75 16 89

Tragen Sie sich in unseren Presseverteiler ein, um unsere Pressemitteilungen per E-Mail zu erhalten.