Newsletter 26.06.2015

TTIP: Endlich tut sich was...

Hallo und guten Tag, 

haben Sie es schon gehört? Die für den 10. Juni im Europaparlament vorgesehene Abstimmung über eine TTIP-Resolution wurde verschoben!

Endlich kommt die Kritik an TTIP und die Bedenken über die Auswirkungen auf die Demokratie auch bei den Abgeordneten an. Bis kurz vor der Abstimmung konnten wir mit Ihrer Hilfe über 200.000 Nachrichten an die Abgeordneten nach Straßburg schicken und unsere Meinung zum Freihandelsabkommen deutlich machen.  

Das ist ein toller, erster Erfolg und wir haben endlich einen Fuß in der Tür. Neuer Termin für die Abstimmung – Stand heute: 8. Juli.

Diese Zeit müssen wir unbedingt nutzen, um die Debatte unter den Parlamentariern zu befördern. Falls Sie es noch nicht getan haben, bitte fragen auch Sie Ihre Abgeordneten in Straßburg:

Sind Sie sich bewusst, wie stark TTIP Ihren Einfluss als Volksvertreter einschränkt? Sind Sie bereit, das zu akzeptieren? Oder lehnen Sie TTIP ab, weil diese Einschränkungen der demokratischen Rechte in keinem Verhältnis zu den erwarteten Vorteilen stehen? Bekennen Sie Farbe!

Alles was Sie dafür brauchen ist ein paar Augenblicke Zeit: Einfach Postleitzahl eingeben, und an Ihre Abgeordneten schreiben.

Machen Sie mit: www.ttip-eu.foodwatch.de

Grund für die Vertagung der Abstimmung war anscheinend die Uneinigkeit innerhalb des Parlaments. Besonders kontrovers wurden und werden die privaten Schiedsgerichte diskutiert.

Jetzt dürfen wir nicht nachlassen! Je mehr Bürgerinnen und Bürger sich an Ihre Vertreter und Vertreterinnen im Europäischen Parlament wenden, desto klarer wird: Wir wollen TTIP nicht und verfolgen ganz genau, was die Abgeordneten tun.

Ob Sie unser vorbereitetes Schreiben nutzen, oder Ihren eigenen Brief versenden – wichtig ist, dass wir uns ALLE zu Wort melden.

Denn nur gemeinsam können wir etwas erreichen. Leiten Sie diese Nachricht doch einfach an Ihre Kontakte weiter! Je mehr wir sind, desto besser!

Hier geht’s zur Aktion an die Parlamentarier und Parlamentarierinnen:

www.ttip-eu.foodwatch.de

Vielen Dank,
Ihr foodwatch-Team

Übrigens: Wie viel wir gemeinsam erreichen können, zeigt die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP. Inzwischen konnten wir mit vielen anderen Organisationen europaweit unglaubliche

2.266.700 Stimmen sammeln.

Sie sind noch nicht dabei? Dann hier bitte hier entlang: www.foodwatch.de/aktion-ttip

Knapp 1,5 Millionen Stimmen kommen aus Frankreich, Deutschland und Holland – wo wir mit unseren foodwatch-Büros unermüdlich über TTIP aufklären und uns für einen Verhandlungsstopp einsetzen!

P.S.: In drei europäischen Ländern sind wir schon mit foodwatch-Büros aktiv. Wir wollen eine bessere Politik für uns Verbraucherinnen und Verbraucher erreichen. Dafür benötigen wir dringend noch mehr Unterstützung! Bitte seien Sie dabei und werden Sie foodwatch-Fördermitglied:

www.foodwatch.de/mitglied-werden

P.P.S.: Noch auf der Suche nach spannender Urlaubslektüre und den besten Argumenten gegen TTIP? Wir empfehlen „Die Freihandelslüge“ von Thilo Bode, überall im Buchhandel erhältlich. Das Autoren-Honorar kommt zu 100 Prozent der Arbeit von foodwatch zugute.