30.000 Mitglieder in Deutschland

07.11.2014
Apfel mit foodwatch-Logo

Erstmals seit der Gründung im Jahr 2002 wird foodwatch von 30.000 Mitgliedern unterstützt. Der Zulauf der vergangenen Jahre setzt sich damit unverändert fort. Immer mehr Menschen erkennen: Wer wirklich etwas verändern möchte, kann nicht einfach nur sein individuelles Einkaufsverhalten ändern. Essen ist Politik.

Wie gut, wie sicher unsere Lebensmittel sind und was wir über die Produkte erfahren dürfen, das entscheiden zu einem großen Teil Politiker und Lobbyisten der Lebensmittelwirtschaft – deshalb bedarf es einer Organisation, die kontinuierlich die Interessen der Verbraucher vertritt. Allein im laufenden Jahr kamen mehr als 2.000 neue Förderer zu foodwatch, um die Arbeit für Verbraucherrechte zu unterstützen, so dass in Deutschland die Marke von 30.000 Ende Oktober erreicht wurde.

foodwatch in Europa

foodwatch hat es sich zum Ziel gesetzt, eine europäische Verbraucherbewegung zu etablieren. Nach der Gründung 2002 in Deutschland in Reaktion auf die BSE-Krise hat die Organisation mittlerweile Büros in den Niederlanden (seit 2010) und in Frankreich (seit 2014). Lebensmittelgesetze werden kaum noch nationalstaatlich, sondern europaweit gemacht.  „Wenn wir nicht den Einflüsterern von Nestlé, Unilever, Mars & Co. das Feld überlassen wollen, müssen wir es schaffen, uns in den EU-Staaten zu organisieren und dort in der Öffentlichkeit den Interessen der Verbraucher Gehör zu verschaffen“, so foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode. Ziel von foodwatch ist es, perspektivisch in weiteren EU-Staaten Büros zu gründen.

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Förderer machen Arbeit erst möglich

foodwatch arbeitet als unabhängige Mitgliederorganisation und finanziert sich zum überwiegenden Teil aus Förderbeiträgen. Jeder Verbraucher kann ab einem Beitrag von 5 Euro im Monat (60 Euro im Jahr) Mitglied werden. Mit Recherchen zu Lebensmittelskandalen, Kampagnen für Informationsrechte und effektivere Lebensmittelkontrollen sowie gegen Etikettenschwindel oder Nahrungsmittelspekulation hat foodwatch in den vergangenen Jahren aktive Aufklärungsarbeit betrieben und sich für die Stärkung von Verbraucherrechten im Lebensmittelmarkt eingesetzt. Ein Schwerpunkt der gegenwärtigen Arbeit sind die geplanten Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA zwischen der EU und den USA bzw. Kanada, bei denen ein Ausverkauf demokratischer Grundrechte zugunsten von Konzerninteressen droht.

 
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