foodwatch-Gründer

Dr. Thilo Bode, foodwatch-Gründer und Geschäftsführer von foodwatch International

foodwatch/Christian Plambeck

Thilo Bode, zuvor an der Spitze von Greenpeace, gründete im Herbst 2002 foodwatch. Seit dem 1. April 2017 treibt er als Geschäftsführer von foodwatch International den Aufbau einer unabhängigen europäischen Verbraucherrechtsorganisation voran. foodwatch International fungiert als Dachorganisation für die nationalen foodwatch-Büros in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden.

Seit 2002 kämpft Thilo Bode mit foodwatch dafür, dass alle wissen, was in ihren Einkaufswagen und auf ihren Teller kommt. Von 2002 bis April 2017 leitete er foodwatch Deutschland als Geschäftsführer, dann übernahm er die Geschäftsführung von foodwatch International. Auslöser für die Gründung von foodwatch war der Schock des BSE-Skandals. Thilo Bode fragte sich: Wer vertritt eigentlich die Interessen der Verbraucher? Heute ist die Antwort klar: foodwatch.

Thilo Bode, Jahrgang 1947, wuchs am Ammersee in Bayern als Sohn eines Journalisten und einer Buchhändlerin auf. Nach dem Abitur studierte er zunächst Soziologie, dann Volkswirtschaft. Von 1972 bis 1975 promovierte er an der Universität Regensburg zu Direktinvestitionen in Entwicklungsländern. Danach betreute er Projekte zum Aufbau der Wasser- und Energieversorgung in der Dritten Welt, arbeitete für die Kreditanstalt für Wiederaufbau und beriet Unternehmen bei ihrem Engagement in Entwicklungsländern. 1986 wechselte er aus der Entwicklungshilfe in die Wirtschaft: Als Vorstandsassistent bei einem mittelständischen Metallkonzern war er für Strategie und Controlling sowie die Betreuung von Tochtergesellschaften zuständig.

Bekannt wurde Thilo Bode vor allem durch seine Arbeit für Greenpeace und deren Aktionen in den 90er Jahren. Von 1989 an leitete er für insgesamt 12 Jahre zunächst Greenpeace Deutschland, dann Greenpeace International. Die spektakulärste Kampagne während dieser Zeit war sicherlich der Kampf gegen die Versenkung der Ölplattform „Brent Spar“ in der Nordsee. In Peking protestierte Thilo Bode auf dem Platz des Himmlischen Friedens gegen Atomwaffen-Tests und wanderte dafür kurzzeitig ins Gefängnis. Für seine Verdienste um den Umweltschutz bekam er im Jahr 2001 das Bundesverdienstkreuz.

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