Nachricht 14.01.2026

Forsa-Umfrage: Mehrheit will Altersgrenze für Energydrinks

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Eine Mehrheit der Bürger:innen befürwortet eine gesetzliche Altersgrenze für Energydrinks. foodwatch fordert: Die Bundesregierung muss junge Menschen vor den aufputschenden Getränken schützen.

Energydrinks wie Red Bull oder Monster sind bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Doch die stark koffeinhaltigen Getränke können für Minderjährige gesundheitsschädlich sein. Ärzt:innen und Verbraucherverbände sprechen sich deshalb schon seit Langem für eine gesetzliche Altersgrenze für ihren Verkauf aus. Das will auch die große Mehrheit der Bevölkerung, hat jetzt eine repräsentative Umfrage von Forsa im Auftrag von foodwatch gezeigt: 87 Prozent der Befragten fordern ein Mindestalter für den Verkauf der koffeinhaltigen Getränke. Knapp die Hälfte befürwortet eine Altersgrenze von 16 Jahren, ein Drittel von 18 Jahren.

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Die große Mehrheit der Bürger:innen ist sich einig: Junge Menschen müssen besser vor den Gefahren der aufputschenden Getränke geschützt werden – nur die Bundesregierung stellt sich seit Jahren taub. Bundesfamilienministerin Karin Prien muss jetzt aktiv werden!
Dr. Rebekka Siegmann Kampagnen und Recherchen

Kinder schützen vor Monster, Red Bull & Co.!

Während Deutschland bisher nichts für den Schutz der Kindergesundheit vor Energydrinks getan hat, sind andere europäische Länder schon viel weiter: In Norwegen gilt seit Januar ein Verkaufsverbot an Unter-16-Jährige. Polen, Lettland, Litauen, Rumänien, Ungarn und Bulgarien haben ebenfalls bereits Altersgrenzen für den Verkauf der umstrittenen Getränke eingeführt, England hat sie angekündigt.

In Deutschland ist zumindest Bewegung in die Diskussion gekommen: Im September hat sich der CDU-Landesverband Schleswig-Holstein gemeinsam mit Familienministerin Karin Prien in der sogenannten Rendsburger Erklärung für den Verkauf von Energy-Drinks erst ab 16 Jahren ausgesprochen. foodwatch fordert: Jetzt muss die Ministerin auch einen Gesetzesvorschlag vorlegen!