Ernährungspolitik nach dem Geschmack der Lebensmittelindustrie
Unsere Mission ist klar: Wir legen uns mit der Lebensmittelindustrie an – gerade weil der Koalitionsvertrag zeigt, wie mächtig sie ist. Wir Verbraucher:innen haben Rechte, die sonst kein Gehör finden würden.Geschäftsführer foodwatch Deutschland
Was im Koalitionsvertrag fehlt: Verbraucherschutz und faire Ernährungspolitik
Der aktuelle Koalitionsvertrag von CDU und SPD zeigt deutlich, dass er nach dem Geschmack der Lebensmittelkonzerne geschrieben wurde. Zentrale Empfehlungen des Bürgerrats Ernährung – wie die Einführung einer Altersgrenze für Energydrinks, ein Verbot von Junkfood-Werbung an Kinder oder die Einführung einer Pestizidsteuer – wurden ignoriert. Stattdessen profitieren Großunternehmen von Steuererleichterungen, während Maßnahmen für Verbraucherschutz und faire Ernährungspolitik ausbleiben.
Wie Sie sich für echten Verbraucherschutz im Supermarkt stark machen können
Die "GroKo" lässt die Industrie bestimmen, was auf unseren Tellern landet. Als foodwatch-Gemeinschaft können wir uns zusammen dagegen zur Wehr setzen. Dank knapp 50.000 Fördermitgliedern in Deutschland können wir:
- Ihre Interessen vertreten: foodwatch vereint die Stimmen zehntausender Verbraucher:innen im Supermarkt, um auch Ihre Interessen im Lebensmittelbereich gegenüber der Politik zu vertreten und gegen Lobbyinteressen durchzusetzen.
- Noch besser informieren: Regelmäßige Mitgliederbeiträge ermöglichen zielgerichtete und lange Recherchen, große Veröffentlichungen, tagesaktuelle Pressearbeit und kreativen Social-Media-Content.
- Unabhängig bleiben: Wegen der zehntausenden Fördermitglieder ist und bleibt foodwatch unabhängig von Firmen, Parteien oder dem Staat.
Sind Sie dabei?
Dank unserer Mitglieder stehen wir für Verbraucherrechte ein:
Für bezahlbare, gesunde Lebensmittel
- Keine Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse – ein einfacher Weg, gesunde Ernährung für alle erschwinglich zu machen
- Faire und transparente Lebensmittelpreise – mit einer staatlichen Preisbeobachtungsstelle.
Für nachhaltige Landwirtschaft für kommende Generationen
- Bis 2035 aus der Nutzung von Pestiziden aussteigen – erste Maßnahme: Einführung einer Pestizidsteuer.
- Tierleid vermeiden – gesetzliche Verantwortung für Tiergesundheit und ein verpflichtendes Monitoring, um Verstöße zu ahnden.
Für den Schutz von Kindergesundheit vor Lobbyinteressen
- Werbeverbot für Junkfood, besonders für Kinder.
- Verkauf von Energydrinks nur an Erwachsene.
- Einführung einer Limosteuer, um übermäßigen Zuckerkonsum effektiv zu senken.
Was habe ich ganz persönlich von einer Mitgliedschaft?
Meine Rechte finden Gehör.
Wir mahnen Unternehmen ab, machen der Politik Druck und betreiben Öffentlichkeitsarbeit, damit noch mehr Verbraucher:innen Ihre Rechte kennen und durchsetzen können
Kostenlose Ernährungsberatung!
Wir wollen, dass es Ihnen gut geht: Sie bekommen als Dankeschön für den Abschluss eine kostenlose Ernährungsberatung einer Ökotrophologin.
Exklusive Einblicke durchs Mitgliedermagazin.
Wir informieren Sie über die laufenden Kampagnen sowie aktuelle Themen und geben Einblicke darüber, wie wir verbraucherfeindliche Praktiken aufdecken.
"Danke, dass ihr mit eurer Unabhängigkeit weiterhin ein Zeichen setzen könnt, Lobbyismus zu entlarven und Verbrauchende vor Lebensmittelkonzernen und deren Machenschaften zu warnen und über Ungerechtigkeiten aufzuklären."
Ja, ich möchte Fördermitglied werden:
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