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Verbraucher kämpfen gemeinsam für ihre Rechte – seien Sie dabei!

Imitatprodukte, falsche Slogans und legale Täuschung

Bild: fotolia.com/willnidd

Das ist das Problem

Fruchtjoghurt ohne Frucht, Zuckerbomben als Fitness-Produkt, vermeintliche Gesundheitswunder mit Nebenwirkungen: Täuschung ist bei verpackten Lebensmitteln nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Hersteller tricksen, um ihr Produkt besser aussehen zu lassen, sie tricksen, weil es die Wettbewerber auch tun – und sie tricksen, weil es häufig ganz legal ist und keine Behörde einschreiten kann. Das Lebensmittelrecht duldet viele Fälle von Etikettenschwindel – die Verbraucher haben das Nachsehen.

Das ist der Stand

2007 hat foodwatch erstmals von „legaler Täuschung“ gesprochen, viele Beispiele auf abgespeist.de kritisiert. Inzwischen reagiert die Politik. Die Bundesregierung hat das eigene Portal lebensmittelklarheit.de geschaltet, auf dem Verbraucher Beschwerden über irreführende Produkte einreichen können. Das Problem ist also erkannt und anerkannt – aber mit einer Internetseite noch nicht gelöst. Konkrete Maßnahmen haben Bundesregierung und EU-Politik bislang nicht angekündigt.

Das fordert foodwatch

So lange Täuschung legal bleibt, werden die Unternehmen nichts ändern. Deshalb muss morgen verboten sein, was heute erlaubt ist. Selbst-erfundene Siegel und freiwillige Selbstverpflichtungen der Industrie helfen da nichts, sondern nur klare gesetzliche Vorgaben für verständliche Produktinformation. foodwatch hat einen 15-Punkte-Plan vorgelegt, um Etiketten ehrlicher zu machen. foodwatch fordert, Gesetzeslücken zu schließen und die Unternehmen zu verpflichten, die wichtigsten Informationen verständlich auf die Packung zu schreiben.

Zuletzt geändert am 16.07.2012

15-Punkte-Plan gegen Verbrauchertäuschung

haben mitgemacht. Sie auch?

Entweder ist nicht drin, was drauf steht, oder es steht nicht drauf, was drin ist. foodwatch fordert: Schluss mit Etikettenschwindel und irreführenden Werbeaus­sagen! Machen Sie mit! Mehr erfahren

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