Fotostrecken

  • 10.12.2015

    Wenn Rewe keinen Rückruf startet - dann machen wir das

    Fotostrecke (7 Bilder)
    • foodwatch-Aktivisten haben in einer symbolischen Aktion sämtliche „Rewe Bio Weichweizengrieß“ und „reis-fit Spitzenlangkornreis“ in einem Berliner Rewe-Markt aufgekauft um zu vermeiden, dass „echte“ Kunden die möglicherweise mineralölbelasteten Produkte kaufen.
    • Stattdessen hinterließen die Aktivisten in den Regalen einen Produktrückruf, sowohl für den Bio-Grieß, eine Rewe-Eigenmarke, ...
    • ... als auch für das reis-fit-Produkt. Im Gegensatz zu Rewe hat real bereits auf die von foodwatch veröffentlichten Messwerte reagiert und den „reis-fit Spitzenlangkornreis“ ausgelistet. Real werde „das Produkt erst wieder verkaufen,  wenn uns von dem Lieferanten überzeugend nachgewiesen werden konnte, dass Maßnahmen eingeleitet wurden, um Mineralölgehalte auf ein Minimum zu reduzieren“, so Qualitätsmanager von real in einem Schreiben an foodwatch.
    • Rewe dagegen hält am Verkauf der Produkte fest, trotz massenhafter Beschwerden auf der Rewe-Facebookseite. 
    • Doch dass es ein Problem gibt, hat auch Rewe inzwischen anerkannt – durch ein Schreiben des Bioverbands Naturland, unter dessen Siegel der „Rewe Bio Weichweizengrieß“ erscheint, erfuhr foodwatch, dass Rewe eine Verpackungsänderung plant, um den Übergang von Mineralölen ins Produkt zu vermeiden.
    • foodwatch begrüßt diesen Schritt, kritisiert aber, dass Rewe die Produkte in der bisherigen Verpackung offenbar nicht aus dem Verkauf nehmen will. Wenn Rewe seine Kunden konsequent vor einem Gesundheitsrisiko schützen will, dann muss das Unternehmen die Produkte jetzt aus den Regalen nehmen – und nicht lediglich ab nächstem Jahr in geänderter Verpackung verkaufen. 
    • foodwatch plakatierte daher einen selbst-organisierten „Öffentlichen Produktrückruf“ an den Scheiben der Rewe-Filiale im Berliner Stadteil Prenzlauer Berg und informierte die Kunden mit Handzetteln über das Problem. 

<b>Fordern Sie jetzt eine gesetzliche Regelung, die uns effektiv vor den&nbsp;Gesundheitsrisiken durch Mineralöl in Lebensmitteln schützt –&nbsp;unterzeichnen Sie jetzt unsere&nbsp;<link 2211>E-Mail-Aktion</link>!</b>

    Obwohl bei einem foodwatch-Test bereits im Oktober Mineralölrückstände in einem „Rewe Bio Weichweizengrieß“ gefunden wurden, verkauft Rewe das Produkt weiter und behauptet, es sei „gesundheitlich absolut unbedenklich“. Tatsächlich hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit aromatische Mineralöle als potenziell krebserregend und erbgutverändernd eingestuft – und wenn in einer Verpackung Rückstände gefunden werden, ist es sehr wahrscheinlich, dass andere Chargen auch belastet sind. foodwatch hat das Produkt deshalb stellvertretend für Rewe öffentlich zurückgerufen – und Aktivisten haben heute in einem Rewe-Markt in Berlin symbolisch die Regale leer geräumt.

  • 24.11.2015

    foodwatch räumt krebsverdächtige Lebensmittel aus Kaufland-Regalen

    Fotostrecke (7 Bilder)
    • Wenn Hersteller und Handel belastete Marken einfach weiter verkaufen… dann kümmern eben wir von foodwatch&nbsp;uns selbst um den Rückruf!
    • In der Kaufland-Filiale in Berlin-Wedding hat foodwatch heute einen Öffentlichen Rückruf für drei Produkte ausgehängt, bei denen unser Labortest gefährliche Mineralölrückstände nachgewiesen hatte.
    • Um folgende Produkte geht es: Kellogg’s Cornflakes und zwei Reis-Produkte – von Müller’s Mühle (Minuten Spitzen Langkorn Reis) und reis-fit (Spitzen-Langkorn).&nbsp;
    • Die gibt es – zumindest vorübergehend – in diesem Kaufland-Markt nicht mehr.
    • Wir haben die Regale symbolisch leergekauft, damit der „echten“ Kaufland-Kundschaft keine Gesundheitsrisiken zugemutet werden.
    • Aromatische Mineralöle werden von der EU-Lebensmittelbehörde EFSA als krebserregend und erbgutverändernd beschrieben.&nbsp;
    • Dabei wären sie mit den richtigen Verpackungsmaterialien und sauberen Produktionsprozessen ganz einfach vermeidbar – helfen Sie&nbsp;mit, dass dies endlich politisch festgeschrieben wird! Unterzeichnen jetzt unsere <link 2211>E-Mail-Aktion</link>!

    Weil Kaufland krebsverdächtige Lebensmittel verkauft, haben Aktivistinnen und Aktivisten von foodwatch am Dienstagmittag die Kaufland-Filiale im Berliner Stadtteil Wedding besucht und dort einen „Öffentlichen Produktrückruf“ der Kellogg's Cornflakes sowie zweier Reis-Produkte plakatiert. Gleichzeitig kauften sie symbolisch alle in der Filiale erhältlichen Packungen der drei Artikel auf, damit „echte“ Kaufland-Kundinnen und -Kunden keinem Gesundheitsrisiko ausgesetzt werden.

  • 24.08.2015

    Diese Produkte vermarkten Hersteller an Kinder

    Fotostrecke (15 Bilder)
    • „Wir werden unsere Lebensmittelwerbung an Kinder ändern.“ So lautet das Versprechen des „EU Pledge“, mit dem sich die weltgrößten Lebensmittelunternehmen freiwillig zu einem verantwortungsvolleren Kindermarketing verpflichtet haben. foodwatch hat 281 an Kinder beworbene Produkte dieser Unternehmen identifiziert und mit den Kriterien der Weltgesundheitsorganisation Europa abgeglichen. Das Ergebnis: 90 Prozent der Produkte sind unausgewogen und dürften nach den Empfehlungen der WHO nicht an Kinder vermarktet werden. Das zeigt: Die Selbstverpflichtung EU Pledge ist wirkungslos!
    • Die Unternehmen mit dem höchsten Anteil unausgewogener Lebensmittel sind naturgemäß Süßwaren-, Snacks- und Softdrink-Produzenten. So vermarktet der Süßwarenkonzern Mondelez zu 100 Prozent unausgewogene Produkte an Kinder. Mit quietschbunt animierter TV-Werbung und einem iPhone-Spiel&nbsp; für Oreo-Kekse, einem Plüschkuh-Gewinnspiel für Milka-Schokolade oder der Comicfigur „Bär Berry“ auf Kaba-Verpackungen werden die Kleinen für die Süßigkeiten begeistert. Dabei essen Kinder ohnehin schon doppelt so viele Süßwaren wie empfohlen.
    • Ob Tier-Sammelbildchen im Duplo-Riegel oder Tictacs in „Minions“-Form: Das Marketing von Ferrero spricht eindeutig Kinder an – trotz der Selbstverpflichtung. Kein Wunder, denn Aktionen am Verkaufsort und das Verpackungsdesign sind vom EU Pledge ausgenommen. So vermarktet Ferrero weiterhin ausschließlich unausgewogene Produkte an Kinder – allen Versprechen zum Trotz.
    • Bären, Kängurus und Fische – Chips von Intersnack gibt es in vielen Formen. Zum Teil werden die Verpackungen zudem mit Comicfiguren versehen. Allen gemeinsam ist, dass sie dadurch Kinder ansprechen – und zu viel Salz enthalten. Nach den Empfehlungen der WHO&nbsp;dürfte daher keins der Produkte an Kinder vermarktet werden. Kinder essen ohnehin schon deutlich mehr salzige Knabberartikel als empfohlen.&nbsp;
    • Softdrinks – egal ob mit Zucker oder Süßstoffen gesüßt – dürften nach dem WHO-Modell grundsätzlich nicht an Kinder vermarktet werden. Und genau das hat Coca-Cola auch im EU Pledge versprochen. Da kommt es dem Marktführer für „Erfrischungsgetränke“ offenbar gelegen, dass Sponsoring-Aktivitäten wie die „Fanta-Spielplatzinitiative“ oder Gewinn-Aktionen wie „Freier Eintritt ins Legoland“ auf Mezzo-Mix-Flaschen nach EU Pledge-Definition kein Kindermarketing darstellen.&nbsp;
    • Sämtliche Punica-Produkte im Test enthalten sowohl Zucker als auch zugesetzte Süßstoffe. Gemäß WHO-Kriterien sollten allerdings ausschließlich ungesüßte Getränke an Kinder vermarktet werden. Der Punica-Abenteuerdrink sowie die Punica-Webseite richten sich mit Comicfiguren und Online-Spielen dennoch gezielt an Kinder.
    • Das Unternehmen Danone nutzt viele Methoden, um Kinder für seine überzuckerten Milchprodukte zu gewinnen. Auf den Joghurt-Verpackungen prangen Disneyfiguren, die Fruchtzwerge werben mit dem Markenmaskottchen „Danonino“, der im Internet eine eigene Spielewelt anbietet, und Actimel gibt es in „Team Actimel“-Aktionsflaschen. Alle diese Produkte gelten nach den WHO-Kriterien als unausgewogen, da sie zu viel Zucker enthalten. Nur ein einziges Produkt entspricht den Vorgaben der WHO: Danone Waters vermarktet Volvic-Wasser in einer kleinen kindgerechten Flasche mit Comicfiguren.
    • Bis auf die klassischen Cornflakes mit 8 Prozent Zucker sind alle Frühstücksflocken von Kellogg’s nach den WHO-Kriterien zu stark gesüßt, um an Kinder vermarktet zu werden. Spitzenreiter sind die „Smacks“ mit 43 Prozent Zucker. Die WHO empfiehlt maximal 15 Prozent Zucker. Die Pringles-Chips enthalten allesamt zu viel Salz, um als ausgewogene Snacks zu gelten.
    • Das Unternehmen Lorenz Snack World vermarktet nur einen einzigen seiner salzigen Snacks direkt an Kinder. Dieser enthält aber trotz der Auslobung „25% weniger Salz“ nach den Maßstäben der WHO zu viel davon, um für Kindermarketing geeignet zu sein.
    • Mars verspricht, keine „Werbung“ an Kinder unter 12 Jahre zu richten. Mit der Verpackungsgestaltung aber spricht der Süßwarenkonzern eindeutig und gezielt kleine Kunden an: Für die m&amp;m’s-Schokolinsen kommen eigens kreierte Comicfiguren zum Einsatz, bei dem Kinder-Kaugummi-Klassiker „Hubba Bubba“ („Megafun mit Bubblegum“) setzt Mars auf kindgerechte Comicschrift in grellen Farben. Die Smartphone App „Hubba Bubba Stickers“ tut ihr Übriges.
    • Der Konzern Unilever nutzt den Comic-Löwen von „Max Adventures“, um Kindern sein Langnese-Eis noch schmackhafter zu machen. Nach den Empfehlungen der WHO sollte Eis grundsätzlich nicht an Kinder vermarket werden. Die Rama-Margarine lockt Kinder mit der Aktion „Freier Eintritt in Zoos“. Nur die „Balance“-Variante hält jedoch den WHO-Grenzwert für gesättigte Fette ein.
    • Bis auf die nach WHO-Kriterien ausgewogenen Maggi-Tütensuppen und Dosen-Raviolini hat der Lebensmittelriese Nestlé eine Menge unausgewogene Produkte im Sortiment, die sich im Marketing an Kinder richten: überzuckerte Frühstücksflocken, Kakaopulver, süße Snacks und Eis.
    • In der „Kingbox“ von Burger King gibt es je nach Wahl Softdrinks sowie kalorienreiche Burger und fettig-salzige Pommes. Alle diese Produkte sollten gemäß der WHO-Kriterien nicht mit einer Spielzeugbeigabe an Kinder vermarktet werden. Immerhin: Die Kleinen könnten sich mit den Chicken Nuggets, den Apfel Pommes sowie einem Becher Wasser theoretisch ein Menü aus ausgewogenen Produkten zusammenstellen. Wie viele Kinder das wohl angesichts der anderen Optionen auch tun?
    • Nach der Kritik der letzten Jahre hat auch McDonald’s mit Salat, Biomilch oder Apfelspalten einige ausgewogene Wahlmöglichkeiten in seinem „Happy Meal“ ergänzt. Es überwiegen jedoch nach wie vor unausgewogene Produkte wie Burger, Pommes und Softdrinks sowie Säfte.
    • <h3>Per <link 242>Newsletter</link> informiert&nbsp;foodwatch&nbsp;regelmäßig über aktuelle Produkt-Tests, wichtige News und neue Protestaktionen – von Etikettenschwindel bis zum Freihandelsabkommen TTIP. Seien Sie dabei! <link 242>Jetzt Newsletter bestellen »</link></h3>

    Die seit 2007 bestehende freiwillige Selbstbeschränkung der Lebensmittelindustrie beim Kindermarketing ist wirkungslos: Die Hersteller bewerben in Deutschland weiterhin fast ausschließlich ungesunde Produkte gezielt an Kinder – obwohl sie sich im sogenannten „EU Pledge“ zu einem verantwortungsvollen Marketing verpflichtet haben. 

  • 05.06.2015

    Kinderprodukte, die mit Maja und Wickie vermarktet werden

    Fotostrecke (14 Bilder)
    • Das belgische Medienunternehmen Studio 100 hält die Rechte an Comicfiguren wie der Biene Maja oder dem Wikingerjungen Wickie – und erlaubt der Lebensmittelindustrie gegen Geld, mit ihnen zu werben. Das Problem: Maja und Wickie prangen fast ausschließlich auf zu süßen, zu fettigen und/oder zu salzigen Lebensmitteln. Das fördert ein ungesundes Ernährungsverhalten von Kindern.
    • Um den weltweiten Anstieg von Fettleibigkeit in den Griff zu bekommen, empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation (WHO), an Kinder gerichtete Werbung für Süßigkeiten einzuschränken. Denn Kinder essen ohnehin schon mehr als doppelt so viele Süßwaren, wie empfohlen wird. Das hindert Katjes nicht daran, Fruchtgummis (Zuckergehalt 57 Prozent) mit Biene Maja zu bewerben.
    • Auch der schlaue Wikingerjunge Wickie wird gezielt genutzt, um den Verkauf von Süßigkeiten anzukurbeln. Mit einem Anteil von 79 Prozent besteht Dextro Energy fast vollständig aus Zucker – und sollte nicht auch noch mithilfe von Comicfiguren an Kinder vermarktet werden, die sowieso schon zu viel Zucker essen.
    • Gleiches gilt für die Wickie Kaubonbons von Hitschler mit 62,5 Prozent Zucker. Neben der beliebten Comicfigur auf der Verpackung werden die Kinder auch mit einer Tattoo-Beigabe gelockt – und liegen dann im Supermarkt ihren Eltern in den Ohren, dass sie die Kaubonbons mit dem coolen Seefahrer-Tattoo haben wollen. Solange Wickie für Süßigkeiten herhalten muss, macht sich Lizenzgeber Studio 100 damit mitverantwortlich für die Fehlernährung von Kindern.
    • Comicfiguren von Studio 100 prangen nicht bloß auf Süßem. Der Hersteller Pluma bewirbt mit der frechen Biene Maja auch Wurstwaren. Dabei essen Kinder schon jetzt deutlich zu viel Fleisch und Wurst – und nehmen dadurch&nbsp;sehr viel Salz auf. Wenn Kinder viel Salz essen, erhöht das deren Risiko auf Bluthochdruck im Alter. Darum hat Maja auf salziger Mortadella nichts zu suchen.
    • Auch für Bio-Produkte der Marke Eden wirbt Biene Maja. Das Knusper-Müsli ist mit 15,8 Prozent Zucker zwar nur einen Tick süßer als es die WHO für Kindermüsli empfiehlt (maximal 15 Prozent Zucker). Doch die „Frucht-Schnitten“ enthalten je nach Sorte zwischen 37,2 und 53,5 Prozent Zucker. Damit gehören sie trotz ihres gesund klingenden Namens schlicht zu den Süßigkeiten und sollten nicht auch noch gezielt an Kinder vermarktet werden.
    • Die salzig-fettigen Chips von Xox sind so unausgewogen wie Chips nun einmal sind – und sollten Kindern nicht noch mit Comics besonders schmackhaft gemacht werden. Kinder essen ohnehin schon mehr als doppelt so viele Knabberartikel, wie empfohlen wird. Studio 100 gibt die Biene Maja trotzdem auch für dieses Produkt her.
    • Der Hersteller Kuchenmeister setzt gleich auf beide Kinderidole: Wickie wirbt für fettig-süße Hörnchen (29 Prozent Fett, 23 Prozent Zucker) und Biene Maja für einen süß-fettigen Waffelsnack (32 Prozent Zucker, 25 Prozent Fett). Studien zeigen, dass diese Strategie funktioniert: Kinder finden Produkte mit so einem beliebten Fürsprecher besser und leckerer.
    • Im 300g-XXL-Eimer verkauft die PCO Group ihr gezuckertes Biene Maja Cinema Popcorn Süß. Die Nährwerte sind auf der Verpackung nicht ausgewiesen, so dass die Eltern noch nicht einmal nachschauen können, was ihre Kinder dort in so großen Mengen angepriesen bekommen.
    • Auch die Schokofiguren, Dragees und Waffeln von Rotstern werden mit der beliebten Biene beworben, obwohl sie zwischen 40 und 55 Prozent Zucker enthalten.
    • Die Molkerei Bauer nutzt Biene Maja und ihre Freunde, um Kinder für zuckrige Joghurts zu begeistern. Nach den Empfehlungen der WHO wäre deren Vermarktung an Kinder jedoch nicht erlaubt. Der Grund: Sie sind mit 11 bis 13 Prozent Zucker etwas zu stark gesüßt – 10 Prozent wären für Joghurts WHO-konform. Wenn Kinder überall mit Werbung für solche Produkte konfrontiert werden, untergräbt das die Bemühungen vieler Eltern, ihre Kinder für eine ausgewogene Ernährung zu begeistern – und ihnen zum Beispiel Naturjoghurt schmackhaft zu machen.
    • Immergut (gehört ebenfalls zur Bauer Gruppe) vermarktet stark gesüßte Milchprodukte mit der frechen Biene. Doch keines der abgebildeten Produkte erfüllt die Kriterien der Weltgesundheitsorganisation: Nur ungesüßte Milchgetränke mit weniger als 2,5 Prozent Fett sind gemäß der WHO für an Kinder gerichtetes Marketing in Ordnung.&nbsp;
    • Und genau das hat Immergut im Sortiment: fettarme, ungesüßte Milch. Unter allen von foodwatch untersuchten Produkten, die mithilfe von Maja und Wickie beworben werden, erfüllt diese Milch als einziges Produkt (!) die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation.
    • Nehmen&nbsp;Sie nicht länger hin,&nbsp;dass Süßigkeiten und andere ungesunde Lebensmittel&nbsp;mit Comicfiguren wie Biene Maja und Wicki an Kinder vermarktet werden! Fordern Sie Studio 100 auf, Lizenzen künftig nur noch für ausgewogene&nbsp;Produkte zu vergeben:&nbsp;<link 1878>Jetzt E-Mail-Aktion unterzeichnen!</link>

    Das belgische Medienunternehmen Studio 100 hält die Rechte an Comic-Figuren wie Wickie und Biene Maja. Gegen Geld ermöglicht sie der Lebensmittelindustrie mit ihnen zu werben. Und obwohl die WHO empfiehlt, das Marketing an Kinder für Süßigkeiten einzuschränken, wirbt die Industrie hauptsächlich für zu süße, zu salzige und zu fettige Produkte mit den Figuren.

Newsletter abonnieren
Abonnenten:

Aktionen, Infos, Tests – Sie
erfahren´s zuerst.

Wir sind foodwatch


Verbraucher kämpfen gemeinsam für ihre Rechte – seien Sie dabei!