Petitionen

Junkfood-Werbung zum Schulstart? Billa, lass das!

foodwatch/Ronald Talasz

Zum Schulstart ködert Billa Kinder mit fragwürdigen Werbe-Maßnahmen: Schnitzeljagden, die in die Süßigkeiten Abteilung locken, Junkfood-Jausensackerl im Sonderangebot, Aufsteller voller ungesunder Snacks für Erstklässler*innen. Billa muss das verantwortungslose Marketing zum Schulstart sofort beenden. Junkfood-Werbung kann gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder haben. Stoppen wir gemeinsam das Billa-Junkfood-Marketing!

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Junkfood-Werbung zum Schulstart? Billa, lass das!

foodwatch/Ronald Talasz

Zum Schulstart ködert Billa Kinder mit fragwürdigen Werbe-Maßnahmen: Schnitzeljagden, die in die Süßigkeiten Abteilung locken, Junkfood-Jausensackerl im Sonderangebot, Aufsteller voller ungesunder Snacks für Erstklässler*innen. Billa muss das verantwortungslose Marketing zum Schulstart sofort beenden. Junkfood-Werbung kann gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder haben. Stoppen wir gemeinsam das Billa-Junkfood-Marketing!

Sehr geehrte Damen und Herren,

BILLA hat derzeit mehrere Marketing-Aktionen ausgerollt, die im Schulstart-Kontext stehen. In verschiedenen BILLA- und BILLA PLUS-Filialen werden Marketing-Aktionen gefahren, die ungesunde Lebensmittel an Kinder im Volksschulalter bewerben.

Die Konsument*innenschutz-Organisation foodwatch Österreich hat in den vergangenen Tagen dazu recherchiert.

Folgende fragwürdige Marketing-Aktionen sind dabei besonders ins Auge gestochen:

  • Schnitzeljagd: mit den BILLA-Maskottchen Ben & Bella durch die BILLA-Filiale. Die Aushänge „Juhu! Du hast uns gefunden“ sind vorwiegend bei süßen Snacks und Getränken angebracht. Mit dieser Aktion werden die Kinder gezielt vor allem zu unausgewogenen Produkten gelockt. Zu gewinnen gibt es nach ersten Recherchen Cabanossi oder Dixi Zuckerl. Ein „Alibi“-Apfel wird zumindest auch angeboten.
     
  • Aufsteller zum Schulstart, die großteils Süßigkeiten bewerben: In verschiedenen BILLA- und BILLA PLUS-Filialen finden sich zum Schulbeginn Aufsteller, die zum überwiegenden Teil mit Süßigkeiten und fett- bzw. salzreichen Snacks bestückt sind. Die Aufsteller sind speziell mit „Back to School“ oder „Für einen tollen Schulstart“ ausgelobt. Damit wird sowohl Eltern als auch Kindern suggeriert, diese unausgewogenen Lebensmittel wären für einen guten Schulstart geeignet.
     
  • „Versorgungspakete“ für Schulanfänger*innen: Die fertig verpackten Pakete ködern die Kinder mit Spielzeug und Süßigkeiten. BILLA richtet sich damit ausdrücklich an die Taferlklassler’innen. Neben den Paketen ist auf einer Tafel mit bunter Kreide zu lesen: „Mein erstes Schuljahr“. „Alles Gute zum Schulanfang“ wünscht BILLA den Kleinen mit einer bunten Girlande.

Eltern bemühen sich, ihren Kindern einen guten Start in die Schule zu ermöglichen. Dazu gehört auch, eine gute Schuljause einzukaufen. Mit Ihren Marketing-Aktionen machen Sie es Eltern aber unnötig schwer, sich für ausgewogene Lebensmittel zu entscheiden.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat bereits 2015 Kriterien für Kindermarketing festgelegt. Lebensmittel, die zu fett, zu salzig oder zu süß sind, sollten demnach gar nicht an Kinder beworben werden.

Mit Ihren Werbe-Aktionen zum Schulstart lenken Sie aber die Aufmerksamkeit der Kinder vor allem auf genau solche Lebensmittel.

Solche Werbemaßnahmen haben laut WHO ihren Anteil an negativen Auswirkungen auf die Gesundheit der Kinder. In Österreich ist fast jedes dritte Kind übergewichtig oder adipös. Kinder müssen wirksam vor den schädlichen Auswirkungen der weitverbreiteten Vermarktung ernährungsphysiologisch bedenklicher Lebensmittel geschützt werden.

Ich fordere Sie daher auf: Entfernen Sie umgehend die oben angeführten Marketing-Maßnahmen zum Schulstart aus allen Ihren Filialen und Werbekanälen. Weiters ersuche ich Sie dringend, Ihre Verantwortung gegenüber Kindern in Österreich wahrzunehmen und zukünftig die explizit an Kinder gerichtete Bewerbung von ungesunden Lebensmitteln zu unterlassen.

Übrigens: Kinder schützen, sagt der Hausverstand!

Mit freundlichen Grüßen

foodwatch hat die Aktion am 9. September 2022 gestartet. 

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