E-Mail-Aktion

Herr Scholz, Kindergesundheit ist nicht verhandelbar!

Picture Alliance/Kay Nietfeld (Montage: foodwatch)

Seit Jahren steht die an Kinder gerichtete Werbung für Zuckerbomben und fettige Snacks in der Kritik: Mit Comics, Spielzeugbeigaben und Influencer-Marketing untergräbt die Lebensmittelindustrie alle Bemühungen von Eltern, ihren Kindern gesundes Essen schmackhaft zu machen. Die Folgen sind fatal: Die Werbung fördert nachweislich Übergewicht und spätere Krankheiten! Jetzt könnte das ENDLICH ein Ende haben: Die SPD hat im Wahlkampf versprochen, die Kindergesundheit schützen zu wollen. Doch es ist alles andere als sicher, dass dieses Versprechen auch bei Sondierungsgesprächen und Koalitionsverhandlungen durchgesetzt wird. Schreiben Sie deshalb JETZT an den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und erinnern Sie ihn an das Wahlversprechen der SPD!

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Herr Scholz, Kindergesundheit ist nicht verhandelbar!

Picture Alliance/Kay Nietfeld (Montage: foodwatch)

Seit Jahren steht die an Kinder gerichtete Werbung für Zuckerbomben und fettige Snacks in der Kritik: Mit Comics, Spielzeugbeigaben und Influencer-Marketing untergräbt die Lebensmittelindustrie alle Bemühungen von Eltern, ihren Kindern gesundes Essen schmackhaft zu machen. Die Folgen sind fatal: Die Werbung fördert nachweislich Übergewicht und spätere Krankheiten! Jetzt könnte das ENDLICH ein Ende haben: Die SPD hat im Wahlkampf versprochen, die Kindergesundheit schützen zu wollen. Doch es ist alles andere als sicher, dass dieses Versprechen auch bei Sondierungsgesprächen und Koalitionsverhandlungen durchgesetzt wird. Schreiben Sie deshalb JETZT an den SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz und erinnern Sie ihn an das Wahlversprechen der SPD!

Sehr geehrter Herr Scholz,

in den Koalitionsverhandlungen entscheidet sich, ob die Gesundheit der Kinder in Deutschland endlich Vorrang vor den Absatzinteressen der Lebensmittelindustrie bekommt.

Wissenschaftliche Studien zeigen: An Kinder gerichtete Werbung für ungesundes Essen macht Kinder krank, denn sie erhöht den Verzehr von Junkfood, fördert die Entstehung von Übergewicht und begünstigt so spätere Krankheiten wie Typ-2-Diabetes oder Herzleiden. Die zahlreichen Versuche, das Problem mit freiwilligen Selbstverpflichtungen der Lebensmittelindustrie zu lösen, sind nachweislich gescheitert. 

Zu Recht hat die SPD versprochen:
„Wir wollen Eltern die Sorge für eine gesunde Ernährung ihrer Kinder erleichtern und an Kinder gerichtetes Marketing für ungesunde Produkte wie Süßigkeiten, Softdrinks, und Fastfood untersagen.“

Doch die Erfahrung zeigt, dass Versprechen schnell zur Verhandlungsmasse werden, und Koalitionsgesprächen zum Opfer fallen können. Wir schreiben Ihnen heute, um genau das verhindern. 

Wenn der Staat die krank machende Kinderwerbung weiter zulässt, versagt er bei seiner Schutzpflicht gegenüber Kindern und Jugendlichen und verletzt das Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit.
Deshalb sind Sie in der Pflicht, zu handeln: Weisen Sie die Lebensmittelindustrie in die Schranken! Verankern Sie ein Werbeverbot für unausgewogene Lebensmittel im Koalitionsvertrag. Nur gesunde Lebensmittel dürfen für Kinder beworben werden! 

Mit freundlichen Grüßen

Olaf Scholz, Kanzlerkanditat der SPD 

foodwatch hat die Aktion am 09. Oktober 2021 gestartet.

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