E-Mail-Aktion

Wurst-Skandal: Helfen Sie mit, die Vertuschung zu stoppen!

Drei Todesfälle und mehrere Dutzend Erkrankte werden in Verbindung mit keimbelasteten Wurstprodukten des nordhessischen Herstellers Wilke gebracht. Produkte, die bundesweit und sogar weltweit verkauft wurden! Zu Recht haben Behörden den Betrieb stillgelegt und einen Rückruf sämtlicher Wilke-Produkte angeordnet. Das Problem ist nur: Sie verraten uns nicht, wo Wilke-Wurst drin steckt! Denn die wurde ohne jede Kennung als lose Ware an Wursttheken verkauft und als Handelsmarke unter anderem Namen – in Ikea-Restaurants, bei Metro, in einzelnen Filialen von Kaufland. Kantinen und Caterer gaben sie in Krankenhäusern oder Kinderkrippen aus – und völlig ungeklärt ist, ob auch die Lebensmittelindustrie Wilke-Wurst in Fertiggerichte verarbeitet hat. Den Behörden liegt eine Kundenliste von Wilke vor, aber sie halten diese unter Verschluss. Das ist absolut unverantwortlich und ein echter Skandal! Fordern Sie mit uns: Die Behörden müssen sofort alle bekannten Verkaufsstellen und die Namen der belieferten Betriebe öffentlich machen, um uns endlich effektiv zu schützen! +++UPDATE+++ Eine Liste der womöglich betroffenen Produkte haben die Behörden mittlerweile veröffentlicht, jedoch fehlt bislang immer noch eine Liste der belieferten Unternehmen und der den Behörden bekannten Verkaufsstellen. Nur so können Verbraucherinnen und Verbraucher überprüfen, ob sie gegebenenfalls Produkte aus der Herstellung der Firma Wilke erworben haben.

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Wurst-Skandal: Helfen Sie mit, die Vertuschung zu stoppen!

Drei Todesfälle und mehrere Dutzend Erkrankte werden in Verbindung mit keimbelasteten Wurstprodukten des nordhessischen Herstellers Wilke gebracht. Produkte, die bundesweit und sogar weltweit verkauft wurden! Zu Recht haben Behörden den Betrieb stillgelegt und einen Rückruf sämtlicher Wilke-Produkte angeordnet. Das Problem ist nur: Sie verraten uns nicht, wo Wilke-Wurst drin steckt! Denn die wurde ohne jede Kennung als lose Ware an Wursttheken verkauft und als Handelsmarke unter anderem Namen – in Ikea-Restaurants, bei Metro, in einzelnen Filialen von Kaufland. Kantinen und Caterer gaben sie in Krankenhäusern oder Kinderkrippen aus – und völlig ungeklärt ist, ob auch die Lebensmittelindustrie Wilke-Wurst in Fertiggerichte verarbeitet hat. Den Behörden liegt eine Kundenliste von Wilke vor, aber sie halten diese unter Verschluss. Das ist absolut unverantwortlich und ein echter Skandal! Fordern Sie mit uns: Die Behörden müssen sofort alle bekannten Verkaufsstellen und die Namen der belieferten Betriebe öffentlich machen, um uns endlich effektiv zu schützen! +++UPDATE+++ Eine Liste der womöglich betroffenen Produkte haben die Behörden mittlerweile veröffentlicht, jedoch fehlt bislang immer noch eine Liste der belieferten Unternehmen und der den Behörden bekannten Verkaufsstellen. Nur so können Verbraucherinnen und Verbraucher überprüfen, ob sie gegebenenfalls Produkte aus der Herstellung der Firma Wilke erworben haben.

Sehr geehrte Damen und Herren,


wenn gefährliche, keimbelastete Lebensmittel in Umlauf gekommen sind, muss der Verbraucherschutz an oberster Stelle stehen. Erst Recht, wenn solche Produkte mit Todesfällen und Dutzenden Erkrankungen in Verbindung gebracht werden. Es ist richtig, dass vorsorglich alle Wurstprodukte des Herstellers Wilke zurückgerufen wurden. Wir Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten aber, dass wir auch schnell gewarnt und transparent informiert werden, welche Produkte von diesem Rückruf betroffen sind! 
Ein Rückruf kann nur dann effektiv funktionieren, wenn alle Namen der betroffenen Produkte und die Verkaufsstellen benannt werden. Im Fall der wegen einer möglichen Listerienbelastung zurückgerufenen Wurstprodukte der Firma Wilke enthalten Sie uns diese Informationen vor!
Den hessischen Behörden liegt nach eigenen Angaben eine Liste der Abnehmer der zurückgerufenen Produkte vor. Es ist unverantwortlich , dass Sie diese Liste unter Verschluss halten! Sie lassen uns im Dunkeln tappen, denn wir können nicht erkennen, wo Wilke-Produkte unter anderen Markennamen, als lose Ware an Wursttheken oder in Restaurants und Kantinen verkauft wurden. 
Ich fordere Sie daher auf: Veröffentlichen Sie endlich alle bekannten Produkt- und Markennamen der zurückgerufenen Wurst und benennen Sie alle bekannten Verkaufsstellen!

Mit freundlichen Grüßen

Vorname Nachname, Wohnort und ggf. Kommentar  (wird automatisch eingefügt)

Reinhard Kubat, Landrat des Landkreises Waldeck-Frankenberg

Brigitte Lindscheid, Regierungspräsidentin des Regierungspräsidiums Darmstadt

Priska Hinz, Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Hessen 

foodwatch hat die Aktion am 7.Oktober 2019 gestartet.

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