Fragen und Antworten zu foodwatch

foodwatch/ Ronald Talasz

Als gemeinnützige Nichtregierungsorganisation (NGO) setzt sich foodwatch für qualitativ gute, gesundheitlich unbedenkliche und ehrliche Lebensmittel ein, die uns nicht in die Irre führen. Wir geben Konsument*innen eine Stimme und machen uns für Transparenz im Lebensmittelsektor stark. 

foodwatch ist eine Organisation von Konsument*innen für Konsument*innen. Wir entlarven und kritisieren konsument*innenfeindliche Praktiken der Lebensmittelunternehmen und machen mit unseren Kampagnen Druck auf die Politik. Wir setzen uns dafür ein, dass Lücken in der europäischen oder nationalen Gesetzgebung geschlossen werden.

Wir recherchieren, enthüllen, mobilisieren und lobbyieren. Dadurch stellt foodwatch einen wichtigen Gegenpart zum Einfluss der Lebensmittelindustrie dar. Die Kampagnen unserer Kolleg*innen in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden haben bereits zahlreiche Praktiken von Unternehmen entlarvt und gesetzliche Veränderungen erzielt.  

Mehr über den Auftrag von foodwatch erfährst du hier
 

Im Dezember 2020 ist foodwatch Österreich an die Öffentlichkeit getreten.

Derzeit sind wir im Büro foodwatch Österreich zu zweit. Wir werden immer wieder von Kolleg*innen aus dem internationalen Büro unterstützt.

Mehr darüber, wer im Büro in Wien arbeitet, erfährst du hier .
(Stand November 2020)
 

foodwatch in Österreich ist noch ganz neu. Unsere Kolleg*innen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und in Brüssel haben allerdings schon einiges erreicht. 

Näheres dazu kannst du auf den Websites unsere Kolleg*innen nachlesen: 

Deutschland: https://www.foodwatch.org/de/ueber-uns/unsere-erfolge/

Frankreich: https://www.foodwatch.org/fr/a-propos/qui-sommes-nous/

Niederlande: https://www.foodwatch.org/nl/over-foodwatch/onze-successen/

International: https://www.foodwatch.org/en/foodwatch-international/

(Stand November 2020)
 

Wir sind überzeugt, dass wir durch Kampagnenarbeit und durch öffentlichen Druck mehr für Konsument*innenrechte erreichen als durch Kooperationen mit Unternehmen. 

Wir sind aber grundsätzlich immer bereit, mit Unternehmen zu sprechen und unsere Positionen zu erklären. Wie auch immer geartete feste oder bezahlte Kooperationen wird es mit uns jedoch nicht geben. Aus denselben Gründen wird foodwatch auch kein Siegel auf den Markt bringen oder für Gegenleistungen, welcher Art auch immer, Produktempfehlungen aussprechen. 
 

Konsument*innenschutz ist weder links noch rechts, sondern universell. foodwatch ist deshalb unabhängig von politischen Parteien und beobachtet Arbeit und Programme der unterschiedlichen Parteien gleichermaßen kritisch. Das bedeutet nicht, dass wir keine Haltung haben: Wir treten für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit ein und stehen für eine offene Gesellschaft. Jede Form von Rassismus und Diskriminierung gegen Einzelne oder Gruppen von Menschen lehnen wir ab und distanzieren uns von extremistischen Gruppierungen. 

Das Büro von foodwatch Österreich befindet sich in Wien. foodwatch Österreich ist bisher noch Teil vom gemeinnützigen Verein foodwatch e.V. mit Sitz in Berlin. Auch foodwatch International und foodwatch Deutschland sind Teile von foodwatch e.V.

Es ist geplant, dass das foodwatch Büro in Österreich in absehbarer Zeit eine österreichische Rechtsform als Verein erhält. Mehr Informationen findest du hier.
 

foodwatch Österreich finanziert sich durch Dauer- und Einzelspenden auf das österreichische Spendenkonto. Spenden auf das österreichische Spendenkonto sind zweckgebunden und kommen der Arbeit von foodwatch Österreich zugute. Derzeit kommt ein Teil der Finanzierung für das Büro in Wien noch von foodwatch International. Ziel ist es, dass foodwatch Österreich finanziell so bald wie möglich auf eigenen Beinen steht. Um unabhängig agieren zu können, verzichtet foodwatch auf staatliche Gelder. 

foodwatch e.V.  finanziert sich zum ganz überwiegenden Teil aus Förderbeiträgen und Kleinspenden, die im Jahr 2018 rund 87 Prozent aller Einnahmen ausgemacht haben. Die restlichen 13 Prozent bestehen aus Großspenden und Stiftungsgeldern sowie aus sonstigen Einnahmen wie beispielsweise Vortragshonoraren. Im Sinne der Transparenz veröffentlichen wir Spender*innen ab 5.000 Euro pro Jahr auf der foodwatch-Internetseite grundsätzlich namentlich. Wenn ein Spender oder eine Spenderin aus nachvollziehbaren Gründen nicht auf unserer Internetseite genannt werden möchte, veröffentlichen wir den Namen ausnahmsweise nicht unmittelbar dort. In einem solchen Fall machen wir auf unserer Internetseite aber transparent, dass es eine Großspende gegeben hat, und nennen den Namen der Spenderin oder des Spenders auf Anfrage. Wer damit nicht einverstanden ist, dessen Spende nimmt foodwatch nicht an.

Spenden der Wirtschaft nimmt foodwatch nicht an, wenn dadurch Interessenskonflikte entstehen oder Einfluss auf die inhaltliche Arbeit genommen werden soll. So sind Spenden aus der Lebensmittelindustrie grundsätzlich tabu. 

Genaueres zu den Finanzen kannst du hier nachlesen . 

Unser Ansatz ist es, auch bei der Spendenwerbung professionell zu arbeiten. Das heißt: Wir geben einen Teil unseres Budgets dafür aus, Menschen über unsere Arbeit zu informieren und bei Interesse als Spender*innen zu gewinnen. Ein wichtiger Maßstab ist dabei die Wirtschaftlichkeit. In Österreich betreiben wir Spendenwerbung derzeit ausschließlich online. 

Weitere Fragen?

Du vermisst eine Information oder hast weitere Fragen? Dann schreib uns einfach eine Nachricht an service(at)foodwatch(dot)at. Oder verwende unser Online-Formular .