84 Prozent lehnen Spekulation mit Lebensmitteln ab

Dass Deutsche Bank und Co. mit Agrar-Rohstoffen spekulieren, halten 84 Prozent der Bundesbürger für „nicht akzeptabel“. 66 Prozent erwarten, dass Banken aus diesen Geschäften aussteigen. So das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage.

Nur 11 Prozent der Befragten halten es für legitim, wenn etwa die Deutsche Bank Anlagen anbietet, bei denen auf Preise für Nahrungsmittel gewettet wird. Viele Bankkunden wollen auch persönliche Konsequenzen ziehen, falls sie erfahren, dass ihre Bank sich an solchen Geschäften beteiligt. So möchte jeder Zweite (49 Prozent) alle Anlagen kündigen, bei denen Geld in die Spekulation mit Nahrungsmitteln fließt. Ebenfalls 49 Prozent der Befragten wollen darüber nachdenken, ihr Konto bei dieser Bank zu kündigen und zu einem anderen Institut zu wechseln. 43 Prozent würden Bekannten davon abraten, Kunde bei dieser Bank zu werden.

Zuletzt geändert am 15.11.2011

 
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