Die Schlüsselrolle des Handels

Supermarkt und Einkaufswagen. Foto: Clark Young/unsplash

Der Einzelhandel könnte maßgeblich dazu beitragen, dass Verbraucherinnen und Verbraucher von Lebensmittel-Rückrufen erfahren. Doch Supermärkte informieren in der Regel nicht über Rückrufe, es sei denn, ihre Eigenmarken sind betroffen.

foodwatch fordert, dass Händler ihre besondere Stellung in der Lebensmittelkette nutzen, um über Rückrufe zu informieren und vor dem Verzehr von gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln zu warnen. Hierbei sollte es keinen Unterschied machen, ob eine Eigenmarke zurückgerufen wird, oder ein anderer Artikel aus dem Sortiment.

Rückrufe sollten so breit gestreut werden wie möglich

Aushänge am Eingang des Supermarktes, an den Kassen oder direkt am Regal eignen sich besonders gut, um mit hoher Wahrscheinlichkeit die richtige Zielgruppe für öffentliche Rückrufe zu erreichen. Händler treten aber auch durch andere Kanäle mit ihren Kundinnen und Kunden in Kontakt. So verschicken die meisten Supermarktketten Newsletter oder bedienen Social-Media-Kanäle. Auch hierüber könnten sie Verbraucherinnen und Verbraucher direkt warnen, wenn es zu einem Rückruf kommt.

Bild: foodwatch

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Händler werden bei Rückrufen von Markenartikeln fast nie aktiv

Kein einziges Handelsunternehmen nutzt bisher alle ihm zur Verfügung stehenden Informationskanäle, um seine Kundinnen und Kunden vor Gesundheitsgefahren zu warnen. Insbesondere Social-Media-Kanäle, mit denen viele Verbraucherinnen und Verbraucher zeitnah erreicht werden könnten, werden in der Regel nicht eingesetzt.

Für den Fall, dass nicht die eigenen Produkte zurückgerufen werden, sondern die eines Markenherstellers, informieren die Supermärkte ihre Kundinnen und Kunden fast nie. Vermutlich, um nicht mit dem Fehler der Hersteller in Verbindung gebracht zu werden und die eigenen Werbekanäle nur für positive Meldungen einzusetzen. Dabei sind die Reaktionen der Verbraucherinnen und Verbraucher auf Rückrufe oftmals positiv.

foodwatch fordert von den Händlern, gut sichtbar auf einem schwarzen Brett, per Newsletter und über die sozialen Medien vor gesundheitsgefährdenden Lebensmitteln aus ihrem Sortiment zu warnen. Unterzeichnen auch Sie unsere Online-Protestaktion und zeigen Sie den Unternehmen: Wir wollen gewarnt werden!

Foto: Clark Young/unsplash

 

 
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