Antworten der Safthersteller auf die E-Mail-Aktion

Auf die E-Mail-Protestaktion und die öffentlich geäußerte Kritik von foodwatch am Saft-Etikettenschwindel haben bereits einige Unternehmen reagiert. Die Saft-Hersteller Beckers Bester, Voelkel und Lausitzer haben eine verständlichere Kennzeichnung ihrer Saft- und Saftmischgetränke angekündigt.

Beckers Bester, Voelkel und Lausitzer nehmen damit den Wunsch vieler Verbraucherinnen und Verbraucher nach einer verständlicheren Kennzeichnung ernst. Nun müssen Albi, Rauch und Lidl nachziehen und den Saft-Schwindel stoppen. Hersteller Rauch hatte zum Start der Aktion eine Stellungnahme geschickt. Von Lidl erreichte uns ein Bescheid, man werde den "Sachverhalt prüfen und gegebenenfalls Maßnahmen einleiten".

Hersteller Voelkel hat bereits im August angekündigt, die Etiketten zu überarbeiten. Damit kein falscher Eindruck über die Qualität des Produktes entsteht, würden "die Etiketten umgestaltet" und der Fruchtgehalt "direkt auf der Front" angegeben, erklärte Voelkel in einem Schreiben an foodwatch.

Nach einem intensiven Schriftwechsel mit foodwatch hatte Beckers Bester seine Kundinnen und Kunden in einer Online-Umfrage nach ihren Erwartungen an das Etiketten-Design befragt. Die Mehrheit hatte sich hierbei für eine verständlichere Kennzeichnung ausgesprochen. Beckers Bester kündigte daraufhin neue Etiketten für Ende dieses Jahres an.

Auch der Hersteller Lausitzer will seine Kartonverpackungen zukünftig verständlicher kennzeichnen. "Diese Designänderungen werden aller Voraussicht nach im Frühjahr 2018 in den Markt kommen", erklärte Lausitzer gegenüber foodwatch. 

Die Stellungnahmen im Überblick

 

Stellungnahme und Schriftwechsel Beckers Bester/foodwatch (Stand 4.9.2017)

Stellungnahme Voelkel (04.08.2017)

Stellungnahme Lausitzer (18.8.2017)

Stellungnahme Lidl (01.08.2017)

Stellungnahme Rauch Fruchtsäfte (31.07.2017)

Zuletzt geändert am 05.09.2017

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