Pressemitteilung 21.02.2013

Pressemitteilung: Ab heute im Handel: foodwatch-Buch „Die Hungermacher – Wie Deutsche Bank, Allianz und Co. auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren“ – Verlosung auf foodwatch.de

Es ist Aufklärungsbuch, Erlebnisroman und flammender Appell zugleich: Der foodwatch-Report „Die Hungermacher – Wie Deutsche Bank, Allianz und Co. auf Kosten der Ärmsten mit Lebensmitteln spekulieren“ ist ab heute in einer aktualisierten und erweiterten Fassung als Buch im Handel (S. Fischer Verlag, 9,99 Euro).

Auf 192 Seiten zeigt Autor Harald Schumann, wie Großbanken, Versicherungen und Pensionsfonds mit Agrar-Rohstoffen spekulieren und Lebensmittelpreise in die Höhe treiben – ein Geschäft mit dem Geld nichts-ahnender Kleinanleger auf Kosten hungernder Menschen in den ärmsten Regionen der Welt. Der Journalist erklärt schlüssig und in einer auch für Nicht-Finanzexperten verständlichen Sprache, wie die Wetten auf Nahrungsmittelpreise an den Warenterminbörsen ablaufen und welche Folgen die vermeintlich virtuellen Geschäfte für die Realität vieler Menschen haben. Er analysiert, warum die laufenden europäischen Verhandlungen über eine Regulierung der Finanzmärkte zum Scheitern verurteilt sind. Und Schumann nimmt die Leser mit „in die Höhle des Löwen“, in die Investmentbanking-Zentrale der Deutschen Bank in London: 2012 konfrontierten der Autor und Thilo Bode, Chef der Verbraucherorganisation foodwatch, hochrangige Vertreter des größten deutschen Geldhauses hier direkt mit den Ergebnissen der Recherche – und ernteten eine bemerkenswerte Reaktion.

„Harald Schumanns beeindruckende Recherche lässt nur einen Schluss zu: Banken und Versicherungskonzerne machen sich mitschuldig am Hunger in der Welt. Und anstatt die unverantwortliche Zockerei durch klare Spielregeln einzudämmen, gibt die Politik den Tanzbären der Banken“, erklärt foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode.

Autor Harald Schumann, Jahrgang 1957, ist Journalist und Buchautor und arbeitet als Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin. Er verfolgt seit vielen Jahren das Geschehen auf den internationalen Finanzmärkten. Für die Recherchen zum Thema Nahrungsmittelspekulation ließ er sich im Auftrag von foodwatch sechs Monate lang von seiner Redakteursstelle freistellen.