Glyphosat stoppen

PiyawatNandeenoparit/AdobeStock

Es war Bayers Coup in 2023: Ursula von der Leyens EU-Kommission erlaubt Glyphosat. Die Agrarindustrie darf unsere Felder nochmal zehn Jahre mit Bayers Ackergift-Bestseller besprühen. Dort wird er noch mehr Lebensraum für Insekten vernichten, Grundwasser verunreinigen – und kann als Rückstand im Essen auch dem Menschen gefährlich werden. Viele von uns hat die EU-Entscheidung frustriert. Doch aufgeben dürfen wir jetzt nicht. Unser Plan: Wir klagen. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) soll prüfen, ob die Kommission Glyphosat legal zugelassen hat. Dafür haben wir Beschwerde eingelegt; mit dem Pestizid-Aktions-Netzwerk und einem breiten Bündnis. 

Unsere Chance

Die Zulassung ist ganz schön wacklig. Die EU konnte in ihrer eigenen Risiko-Bewertung Schäden an der Artenvielfalt nicht ausschließen. Dazu fehlen ihr Daten. Trotzdem ließ sie den Giftstoff zu. 

Der Prozess wird mindestens zwei Jahre dauern. Gute Anwält:innen, die das komplizierte EU-Recht beherrschen, kosten echt Geld. Wir trauen uns diesen Prozess nur, weil wir Sie als Mitglied hinter uns wissen. Haben Sie dafür herzlichen Dank! Aber wir legen uns mit einem der größten deutschen Konzerne an. Bayer gibt pro Jahr allein in Deutschland 3 Millionen Euro für Lobbyarbeit aus. 

Verlieren wir das Verfahren, können wir Glyphosat nicht mehr stoppen.  

Daher bitte ich Sie heute dringend um Ihre Mithilfe: Wir lassen Rechtsgutachten erstellen und geben Studien in Auftrag. Wir stehen Verfahren, auch wenn diese Jahre dauern, nur durch, wenn uns private Menschen spenden. Jeder zusätzliche Euro stärkt uns den Rücken, um im Zweifel bis zur letzten Instanz zu streiten.

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Warum die Klage so wichtig ist

Die Kommission hatte nicht einmal eine Mehrheit der EU-Staaten hinter sich. Dass sie trotzdem durchregieren konnte, ermöglicht eine Besonderheit des EU-Rechts. Wenn es keine Zweidrittel-Mehrheit für oder gegen eine Zulassung gibt, darf die Brüsseler Behörde entscheiden. Dass sie trotz fehlender Mehrheit Bayer gleich zehn weitere Jahre Glyphosat spendierte, ist daher besonders dreist. 

Gerade deswegen ist es so wichtig, das alles nicht einfach so hinzunehmen. Das denken nicht nur wir. Als Beschwerdeführer treten unsere Partner vom Pestizid-Aktions-Netzwerk auf. Foodwatch und weitere Organisationen unterstützen die kleine Expert:innen-Organisation mit Wissen, Geld und öffentlichkeitswirksamen Aktionen.

So gehen wir jetzt gegen Glyphosat vor

Zunächst fordern wir jetzt formal die EU-Kommission auf, ihren Beschluss intern zu überprüfen. Bleibt sie bei ihrer Position – wovon wir sicher ausgehen – können wir die Zulassung vor dem höchsten europäischen Gericht beklagen. 
 
Auch in Deutschland gehen wir gerichtlich gegen die Zulassung gefährlicher Pestizide vor. Unsere Anwältin ist sicher: Mit der Beschwerde beim EuGH stärken wir unsere laufenden Verfahren


Auf unserer Seite wissen wir viele Wissenschaftler:innen, die auf Glyphosat-Gefahren hinweisen. Und Millionen Verbraucher:innen in ganz Europa, die das Ackgergift verboten sehen wollen. 


Bitte geben auch Sie den Glyphosat-Kampf nicht verloren - stärken Sie unsere Klage und Engagement! Wenn sich viele Menschen hinter uns stellen, helfen schon wenige Euro  enorm, um Glyphosat noch entschlossener die Stirn zu bieten.

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